{"id":121,"date":"2025-08-19T14:27:23","date_gmt":"2025-08-19T14:27:23","guid":{"rendered":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=121"},"modified":"2025-08-22T08:51:12","modified_gmt":"2025-08-22T08:51:12","slug":"vorstellung-des-lehr-publikationsprojekts-flucht-migration-und-mediale-diskurse-in-australien-der-1930er-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=121","title":{"rendered":"Vorstellung des Lehr-Publikationsprojekts: Flucht, Migration und mediale Diskurse in Australien der 1930er Jahre &#8211; Philipp Strobl"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Flucht, Migration und mediale Diskurse in Australien der 1930er Jahre: Zur Konstruktion von Fremdheit, Zugeh\u00f6rigkeit und nationaler Identit\u00e4t in der Presse<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Philipp Strobl<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"653\" src=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/key-visual-blog-1-1024x653.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-122\" srcset=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/key-visual-blog-1-1024x653.jpg 1024w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/key-visual-blog-1-300x191.jpg 300w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/key-visual-blog-1-768x489.jpg 768w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/key-visual-blog-1-1536x979.jpg 1536w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/key-visual-blog-1.jpg 1646w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">SS Ormonde, a steamer that was used by many refugees to come to Australia, Eleanor Hart private collection.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1 wp-block-paragraph\"><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph\">Die Besch\u00e4ftigung mit Migration und Flucht z\u00e4hlt aktuell zu den zentralen Anliegen der Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Gesellschaftliche Transformationsprozesse durch Migration, begleitet von \u00f6ffentlichen Diskursen, sind keineswegs ausschlie\u00dflich Ph\u00e4nomene der Gegenwart, sondern weisen eine lange, vielschichtige Traditionslinie auf, wie zahlreiche Studien zu historischen Migrationsbewegungen, gesellschaftlichen Reaktionen sowie zu Prozessen der \u201eOthering\u201c-Konstruktion zeigen.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph\">Dieser umfangreiche Sammelblogbeitrag r\u00fcckt die mediale Rezeption von Fl\u00fcchtlingsdiskursen in australischen Zeitungen der 1930er Jahre in den Fokus. Damit tr\u00e4gt er dazu bei, eine Leerstelle im aktuellen Forschungsstand, der bislang stark west- und zentraleurop\u00e4isch gepr\u00e4gt ist, weiter zu erhellen.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Die Beitr\u00e4ge beleuchten, wie die australische \u00d6ffentlichkeit \u2013 vermittelt durch die zeitgen\u00f6ssische Presse \u2013 auf globale Fluchtbewegungen, insbesondere auf die Emigration von J\u00fcdinnen und Juden und anderen Verfolgten aus dem nationalsozialistischen Herrschaftsbereich, reagierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph\">Die 1930er Jahre lassen sich weltweit als ein Jahrzehnt politischer Krisen, nationalstaatlicher Abschottungen und tiefgreifender sozialer Polarisierungen charakterisieren.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Mit dem nationalsozialistischen Machtantritt 1933 in Deutschland und dem weiteren Ausgreifen des totalit\u00e4ren Regimes in Mitteleuropa versch\u00e4rfte sich die Lage f\u00fcr zahlreiche Minderheiten dramatisch, was zu massiven Fluchtbewegungen f\u00fchrte.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>&nbsp;W\u00e4hrend Europa vor der Herausforderung einer wachsenden Zahl an Gefl\u00fcchteten stand und die internationale Staatengemeinschaft infolge der Konferenz von Evian im Sommer 1938 ihre Unwilligkeit zur Aufnahme politisch und moralisch manifestierte,<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>positionierte sich Australien in diesem Kontext als ein Beispiel besonders restriktiver immigrationspolitischer Praxis \u2013 gepr\u00e4gt von der \u201eWhite Australia Policy\u201c, rassistischen Diskursen und der Betonung britisch-imperialer Identit\u00e4t.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5 wp-block-paragraph\">Besonders die mediale Verhandlung dieser Thematik ist f\u00fcr das historische Verst\u00e4ndnis zentral: Zeitungen fungierten in einer Epoche begrenzter audiovisueller Kommunikationsm\u00f6glichkeiten als Leitmedien, deren Berichterstattung ma\u00dfgeblich zur Herausbildung gesellschaftlicher Diskurse beitrug. Durch Sprache, Bilder, Metaphern und Argumentationsmuster wurden bestimmte Narrative erzeugt, verstetigt und legitimiert.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>&nbsp;Pr\u00e4gende Begrifflichkeiten wie die semantisch aufgeladene Metapher von \u201eFl\u00fcchtlingsstr\u00f6men\u201c, der Verweis auf eine drohende \u201e\u00dcberfremdung\u201c oder auf eine angebliche \u00dcberbelastung der Sozialsysteme sind keine Erfindungen der Gegenwart, sondern finden sich bereits in den Quellen der 1930er Jahre.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph\">Wie aus aktuellen Migrations- und Medienforschungen hervorgeht, k\u00f6nnen solche Darstellungsweisen ma\u00dfgeblich dazu beitragen, \u00c4ngste, Ressentiments, aber auch Empathie oder Solidarit\u00e4t in der Aufnahmegesellschaft zu bef\u00f6rdern oder zu verhindern.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7 wp-block-paragraph\">Der historische Vergleich offenbart, dass die Grenzziehung zwischen \u201ewir\u201c und \u201edie anderen\u201c \u2013 also die Konstruktion von In- und Outgroup \u2013 h\u00e4ufig durch mediale Berichterstattung reproduziert und institutionalisiert wurde.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8 wp-block-paragraph\">Australien war nach dem Ersten Weltkrieg und verst\u00e4rkt in den 1930er Jahren bem\u00fcht, eine vermeintlich homogene Gesellschaft britischer Pr\u00e4gung zu erhalten (\u201eWhite Australia Policy\u201c), wobei \u201eNicht-Briten\u201c und insbesondere j\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge h\u00e4ufig als \u201eBedrohung\u201c dargestellt wurden.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>&nbsp;In Pressekampagnen und politischen Reden wurde suggeriert, dass bereits geringe Kontingente Gefl\u00fcchteter das fragile soziale Gleichgewicht bedrohten. In der Folge entstand die Rhetorik einer drohenden \u201e\u00dcberfremdung\u201c, die exkludierende und diskriminierende Praktiken rechtfertigte. Erst die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und der Bedrohung durch die Japanische Armee f\u00fchrten zu einer schrittweisen Revision dieser Haltung und leiteten schlie\u00dflich eine \u00c4ra verst\u00e4rkter Immigration (und Integration) von Displaced Persons ab 1947 ein, was in der Formel \u201epopulate or perish\u201c zum Ausdruck kam.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>&nbsp;Welche Dynamik und vor allem Willk\u00fcr diese unterschiedlichen Identit\u00e4tspolitiken entwickeln konnten, wird am Wandel der Argumentationsmuster sichtbar: Die homogene, \u201ebritische\u201c Nation wurde erst als sch\u00fctzenswertes Ideal verkl\u00e4rt, wenig sp\u00e4ter aber zur pragmatischen Erweiterung freigegeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9 wp-block-paragraph\">Die Beitr\u00e4ge dieses Sammelblogbeitrages gehen solchen Fragen empirisch und theoretisch nach: \u00dcber die systematische Auswertung einschl\u00e4giger australischer Presseerzeugnisse der sp\u00e4ten 1930er Jahre, darunter \u201eThe Sydney Morning Herald\u201c, \u201eThe Age\u201c, \u201eThe Argus\u201c oder \u201eThe Advocate\u201c, analysieren die Autor:innen aus diskursanalytischer Perspektive, wie Gefl\u00fcchtete dargestellt, kategorisiert und gesellschaftlichen Gruppen gegen\u00fcbergestellt wurden. Dabei werden sowohl argumentative Topoi (z.B. \u00f6konomische Belastung, Bedrohung der kulturellen Homogenit\u00e4t, Humanit\u00e4tsappelle) als auch visuelle Inszenierungen und framing-praktiken vergleichend erschlossen. Ebenso werden Formen der Skandalisierung, Moralisierung und Normalisierung von Migration untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10 wp-block-paragraph\">Zugleich wird den vielf\u00e4ltigen Fluchtursachen nachgegangen, denen Menschen aus dem deutschen Machtbereich ausgesetzt waren. Neben antisemitischer Verfolgung traten die Entrechtung und Vertreibung von Sinti:zze und Rom:nja, politischer Gegner:innen des Nationalsozialismus, Homosexueller, Menschen mit Behinderungen und weiteren als \u201enicht-integrierbar\u201c deklarierten Gruppen. Die Fl\u00fcchtlingskrise der sp\u00e4ten 1930er Jahre war nicht nur zahlenm\u00e4\u00dfig, sondern auch hinsichtlich der Vielf\u00e4ltigkeit der Betroffenengruppen bedeutend.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>&nbsp;Die neue Dimension des Fl\u00fcchtlingsbegriffs, die sich \u2013 bef\u00f6rdert durch internationale Organisationen \u2013 mit dem Nansen-Pass und ersten Schutzsystemen im V\u00f6lkerbund verband, wurde von australischen Medien meist selektiv und im Kontext nationaler Interessen rezipiert.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn14\"><sup>[14]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11 wp-block-paragraph\">Im Mittelpunkt der Analysen der Beitr\u00e4ge dieses Sammelblogbeitrages steht die Frage, wie sich die gesellschaftlichen Einstellungen gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen zwischen Exklusion, vorsichtiger Solidarit\u00e4t und offener Ablehnung bewegten. Untersucht werden Diskursverschiebungen, rhetorische Strategien und die selektive Aneignung internationaler Entwicklungen. Dar\u00fcber hinaus wird das Verh\u00e4ltnis von Politik, Presse und \u00d6ffentlichkeit beleuchtet: Inwieweit wurde politische Exklusion (z.B. restriktive Visapolitik und Quotensysteme) durch die Medien multipliziert oder kritisch reflektiert? Welche Handlungsspielr\u00e4ume boten sie jenen, die f\u00fcr humanit\u00e4re Verbesserungen pl\u00e4dierten? Welche Argumentationsmuster setzten sich dauerhaft durch und welche verblassten nach dem politischen Paradigmenwechsel im und nach dem Zweiten Weltkrieg?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-12 wp-block-paragraph\">Dabei verstehen sich die vorliegenden Beitr\u00e4ge als Ansto\u00df zu einer offenen, multiperspektivischen Geschichtsschreibung. Ihre Zielsetzung ist es, exemplarisch aufzuzeigen, wie eng historische und gegenw\u00e4rtige Fl\u00fcchtlingsdebatten miteinander verwoben sind und wie wichtig die langfristige, kritisch-reflektierende Analyse medialer Konstruktionen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis gegenw\u00e4rtiger politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen ist. Die \u00dcberzeugung, dass gesellschaftliche Einstellungen und Migrationsregime historisch kontingent, wandelbar und an spezifische Diskurse gebunden sind, zieht sich dabei als roter Faden durch die Analysen.<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-13 wp-block-paragraph\">Diese Kontextualisierung macht deutlich, dass mediale Fl\u00fcchtlingsdiskurse im Australien der 1930er Jahre nicht lediglich als Reaktion auf \u201eexterne\u201c Entwicklungen zu verstehen sind, sondern stets Ausdruck nationaler Identit\u00e4tsbildung, politischer Interessen und internationaler Verflechtungen waren \u2013 Aspekte, die bis heute nachhallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-14 wp-block-paragraph\">Entstanden ist dieser Sammelblogbeitrag als Ergebnis eines Methodenkurses am Institut f\u00fcr Zeitgeschichte der Universit\u00e4t Wien. Im Sinne eines studierendenzentriertem Lernen und Lehrens (SZL)<a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftn16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>, arbeiteten alle Beteiligten nach einer kurzen thematischen Einschulung direkt mit den historischen Originalquellen. Alle Arbeiten wurden von zwei Studierenden gemeinsam recherchiert und verfasst und im Rahmen mehrerer Pr\u00e4sentationen diskutiert und verfeinert. S\u00e4mtliche verwendeten Zeitungsberichte waren \u00fcber die Zeitungsvolltextsuchmaschine \u201etrove\u201c der australischen Nationalbibliothek abrufbar und \u00fcber eine Volltextsuchfunktion erschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15 wp-block-paragraph\">Im Rahmen des vorliegenden Lehrprojekts sind insgesamt neun Blogbeitr\u00e4ge entstanden, die sich unterschiedlichen Aspekten medialer Diskurse in Australien w\u00e4hrend der sp\u00e4ten 1930er und fr\u00fchen 1940er Jahre widmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-16 wp-block-paragraph\">Die mediale Darstellung des Attentats von Herschel Grynszpan auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath, das von den Nationalsozialisten als Ausgangspunkt f\u00fcr die Pogrome im November 1938 instrumentalisiert wurde, steht im Mittelpunkt der Analyse von Carla Vordermayer und Klara Mosr. Diana R\u00f6thlinger und Olivia Schlatzer nehmen die Rezeption gefl\u00fcchteter deutschsprachiger Frauen in der australischen Presse der Jahre 1938\/39 in den Blick. Sie zeigen auf, dass die mediale Perspektive auf gefl\u00fcchtete Frauen in einem deutlichen Gegensatz zur in der Forschung herausgearbeiteten negativen medialen Rezeption sowie zur ablehnenden gesellschaftlichen Einstellung gegen\u00fcber deutschsprachigen Gefl\u00fcchteten in den sp\u00e4ten 1930er Jahren steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-17 wp-block-paragraph\">Peter Gerhalter und Josef Gruber analysieren die mediale Berichterstattung zur Einreise des j\u00fcdischen Kommunisten und Journalisten Egon Erwin Kisch nach Australien, der bei seiner Ankunft zu einem internationalen Kongress mit der Aberkennung seines Aufenthaltstitels f\u00fcr Australien konfrontiert wurde. Pia Grubesic und Maria Luise Winkler untersuchen den Wandel des Begriffs \u201eenemy alien\u201c (feindlicher Ausl\u00e4nder) anhand von Leserbriefen in der Tageszeitung Sydney Morning Herald aus den Jahren 1939 bis 1943. Agnes Hammerschmied und Johanna Salomon-Petschnigg setzen sich mit dem medialen Diskurs zur Aufnahme europ\u00e4ischer Fl\u00fcchtlingskinder an australischen Schulen auseinander und werten hierf\u00fcr Zeitungsberichte aus den Jahren 1938 bis 1942 aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18 wp-block-paragraph\">Im Beitrag von Maximilian Langbrugger und Jonas Steinmetz steht die kontroverse Diskussion um die Arbeit der Australian Jewish Welfare Society im Zentrum, der wichtigsten j\u00fcdischen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation Australiens hinsichtlich der Betreuung gefl\u00fcchteter j\u00fcdischer Menschen aus Europa. Analysiert werden diesbez\u00fcgliche Beitr\u00e4ge in den Zeitungen The Age und The Sydney Morning Herald im Zeitraum von 1938 bis 1943. Mathias Wei\u00df und Bastian Langthaler fokussieren in ihrer Untersuchung auf die Berichterstattung \u00fcber die \u00c9vian-Konferenz im Sommer 1938 sowie auf deren Auswirkungen auf die australische Einwanderungspolitik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19 wp-block-paragraph\">Anna-Maria Schierhuber und Thomas Leitner widmen sich der Darstellung j\u00fcdischer Migration nach Australien in der Tageszeitung The Daily Telegraph im Zeitraum von 1938 bis 1939. Den Abschluss bildet der Beitrag von Denise Ponholzer und Daniela Singer, die die mediale Repr\u00e4sentation unbegleiteter minderj\u00e4hriger europ\u00e4ischer Migrant:innen in den Zeitungen The Daily Telegraph und The Sydney Morning Herald analysieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-ast-global-color-8-color has-text-color has-link-color wp-elements-20 wp-block-paragraph\">Im Folgenden finden Sie die Abstracts und Links zu den Texten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-21 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=142\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=142\">Die Australienreise des Journalisten Egon Erwin Kisch 1934\/1935 im Spiegel&nbsp;der australischen Presse<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Peter Gerhalter, Josef Gruber<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>In diesem Bericht analysieren wir die Darstellung der Australienreise 1934\/35 von Egon Erwin Kisch in der australischen Presse als Reporter, als Kommunist und als Jude. Kisch reiste nach Australien, um an einer Veranstaltung&nbsp;&nbsp;des kommunistisch ausgerichteten \u201eAll-Australien Congress Against War and Fascism\u201c,&nbsp;&nbsp;1934\/35 teilzunehmen. Da er zu diesem Zeitpunkt schon als Journalist popul\u00e4r war und sich auch als bekennender Kommunist und Antifaschist einen Namen gemacht hatte, wurde seine Einreise in Australien von der australischen Politik sehr kritisch gesehen. Durch eine quellenkritische Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln \u00fcber Kisch&nbsp;&nbsp;analysieren wir, in welchen Presseartikeln neben seiner kommunistischen Ideologie auch seine j\u00fcdische Herkunft thematisiert wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-23 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=153\">Der Begriff &#8220;enemy aliens&#8221; in australischen Zeitungen am Beispiel von Leserbriefen im <em>Sydney Morning<\/em> Herald zwischen 1939 und 1943<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pia Grubesic, Maria Luise Winkler<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-24 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>Diese Studie untersucht die Debatte um den Begriff \u201eenemy aliens\u201c in Leserbriefen des&nbsp;<em>Sydney Morning Herald<\/em>&nbsp;zwischen 1939 und 1942\/43 im Kontext des Zweiten Weltkriegs. Im Fokus stehen die Argumente f\u00fcr und gegen die Verwendung des Begriffs sowie deren Bedeutung f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Vorstellungen von Loyalit\u00e4t, Sicherheit und Zugeh\u00f6rigkeit. Die Analyse zeigt, wie \u00f6ffentliche Diskurse in einer von Angst und Misstrauen gepr\u00e4gten Gesellschaft politische, soziale und moralische Spannungen widerspiegelten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-25 wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=175\"><strong>School, a Place of &#8220;Australianization&#8221;?<br>Der Diskurs um die Aufnahme europ\u00e4ischer Fl\u00fcchtlingskinder in australischen Schulen: Eine Analyse australischer Zeitungsberichte<\/strong><br><strong>(1938-1942)<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Agnes Hammerschmied, Johanna Salomon-Petschnigg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>Diese Studie untersucht die Darstellung der schulischen Integration europ\u00e4ischer Fl\u00fcchtlingskinder in Australien zwischen 1938 und 1942 in den Medien. Anhand einer diskursanalytischen Auswertung von 13 Zeitungsartikeln aus dem digitalen Archiv Trove untersucht dieser kompakte Forschungsartikel die Erwartungen und gesellschaftlichen Werte, die in der zeitgen\u00f6ssischen Berichterstattung \u00fcber die Aufnahme dieser Kinder vermittelt wurden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie der \u00f6ffentliche Diskurs in den australischen Medien \u2013 von Mainstream-Zeitungen wie The Herald bis hin zu j\u00fcdischen Publikationen wie dem Australian Jewish Herald \u2013 sprachliche und kulturelle Anpassungsprozesse artikulierte.<br>Die Analyse zeigt, dass die Aufnahme von Fl\u00fcchtlingskindern fast durchweg positiv bewertet wurde \u2013 allerdings unter der klaren Voraussetzung einer umfassenden Assimilation. Besonderes Augenmerk wurde auf den Erwerb der englischen Sprache als Schl\u00fcsselindikator f\u00fcr Integration gelegt. Die Kinder wurden als zuk\u00fcnftige \u201eAustralier\u201d dargestellt, wobei erwartet wurde, dass ihre kulturelle Herkunft zugunsten einer idealisierten Form der kulturellen Angleichung in den Hintergrund treten w\u00fcrde. Unterschiede im Assimilationspotenzial \u2013 beispielsweise zwischen mitteleurop\u00e4ischen und s\u00fcdeurop\u00e4ischen Fl\u00fcchtlingen \u2013 waren deutlich ausgepr\u00e4gt und f\u00fchrten je nach Herkunft der Kinder zu unterschiedlichen Wahrnehmungsmustern. Dar\u00fcber hinaus wurde Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern auch als Symbol der kulturellen Zugeh\u00f6rigkeit angesehen. Eine erfolgreiche Integration wurde insbesondere dann anerkannt, wenn Merkmale der Herkunft \u2013 insbesondere Sprache und Akzent \u2013 vollst\u00e4ndig aufgegeben worden waren.<br>Somit war die \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber die Integration in Schulen nicht nur Ausdruck der Bildungspolitik, sondern Teil eines umfassenderen nationalen Projekts der Homogenisierung. Die Darstellung der sogenannten \u201eAustralisierung\u201d von Kindern in den Medien offenbart ein restriktives Integrationsmodell, das wenig Raum f\u00fcr Vielfalt lie\u00df und stattdessen vollst\u00e4ndige kulturelle Konformit\u00e4t forderte. Die Arbeit leistet somit einen Beitrag zur historischen Migrationsforschung, indem sie die schulische Integration als Spiegel sozialer Identit\u00e4tsverhandlungen sichtbar macht und die Rolle der Medien bei der Konstruktion normativer Vorstellungen von Zugeh\u00f6rigkeit beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-27 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=184\">Rezeption der Australien Jewish Welfare Society in <em>The Age<\/em> und <em>The Sydney Morning Herald<\/em> zwischen 1938 und 1943<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Maximilian Langbrugger, Jonas Steinmetz<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-28 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>Die Australien Jewish Welfare Society (AJWS) spielte bei der Aufnahme j\u00fcdischer Gefl\u00fcchteter aus Europa w\u00e4hren des Zweiten Weltkriegs eine zentrale Rolle in Australien. Sie agierte jedoch st\u00e4ndig in einem Spannungsfeld zwischen humanit\u00e4rer Hilfe, Assimilationsforderungen und der Sorge um den Ruf der j\u00fcdischen Gemeinden in Australien. Diese Arbeit untersucht die Berichterstattung \u00fcber die AJWS in den australischen Tageszeitungen The Sydney Morning Herald und The Age zwischen 1938 und 1943. Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, welche Themen die beiden Zeitungen in Bezug auf die AJWS aufgriffen und wie diese dargestellt wurden. Die Analyse basiert auf einer qualitativen Inhaltsanalyse, bei der relevante Zeitungsartikel kodiert und thematisch geordnet wurden. Die Arbeit zeigt auf, dass die AJWS trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle bei der Unterst\u00fctzung j\u00fcdischer Gefl\u00fcchteter spielte. Die Berichterstattung \u00fcber die AJWS war in den ausgew\u00e4hlten Zeitungen \u00fcberwiegend neutral. Die beiden Zeitungen berichten sachlich \u00fcber die T\u00e4tigkeiten der Organisation und sind dem liberalen Bereich der damaligen australischen Medienlandschaft zuzuordnen. Kritische Stimmen gegen\u00fcber j\u00fcdischen Gefl\u00fcchteten wurden zwar erw\u00e4hnt, richten sich jedoch nicht gegen die AJWS selbst. Einzelne Themen wie die Ausbildung der Gefl\u00fcchteten auf Bauernh\u00f6fen fand besonderes Interesse. Aus der Gegen\u00fcberstellung der Berichterstattung \u00fcber die T\u00e4tigkeiten der AJWS, welche eine private Hilfsorganisation verk\u00f6rperte, im Vergleich zu Ereignissen wie dem Fall der HMT Dunera, welcher in der Verantwortung des Staates lag, lassen sich Erkenntnisse \u00fcber die Funktion der AJWS innerhalb der australischen Gesellschaft w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges gewinnen. Die AJWS wurde von j\u00fcdischen Gemeinden in Australien geschaffen, um die Versorgung und Integration jener j\u00fcdischen Personen zu \u00fcbernehmen, welche aus Europa flohen, um den australischen Staat nicht mit diesem Umstand zu belasten. Es zeigt sich, dass die AJWS somit jene Funktion erf\u00fcllte, welche die australische Bev\u00f6lkerung und die jeweilige Regierung von ihr erwartete.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-29 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=203\">Die Berichterstattung \u00fcber die Konferenz von \u00c9vian in den australischen Tageszeitungen <em>The Age<\/em> und <em>The Argues<\/em> und ihre Auswirkungen auf die offizielle Einwanderungspolitik im Jahre 1938<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mathias Wei\u00df, Bastian Langthaler<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>In den letzten zehn Jahren ist Migration erneut zu einem der meistdiskutierten Themen in der Politik und in verschiedenen Medien geworden. Die Untersuchung vergangener Migrationsbewegungen und der darauf folgenden Reaktionen und Kontroversen k\u00f6nnte unser Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr verbessern, wie Gesellschaften auf sich ver\u00e4ndernde Migrationsmuster reagieren. Adolf Hitlers zunehmend brutale Verfolgung der Juden in Deutschland und \u00d6sterreich Mitte und Ende der 1930er Jahre veranlasste Nationen auf der ganzen Welt, sich zusammenzuschlie\u00dfen und \u00fcber ihre Bereitschaft zur Aufnahme fl\u00fcchtender Juden zu beraten. Auf der \u00c9vian-Konferenz 1938 mussten die f\u00fchrenden Nationen zu dieser sich abzeichnenden Situation Stellung beziehen. Dieser Artikel analysiert die Berichterstattung der australischen Zeitungen The Age und The Argus nach der \u00c9vian-Konferenz. Dazu werden 15 Zeitungsartikel untersucht, um die Frage zu beantworten, wie die beiden Zeitungen die offizielle Haltung Australiens zur j\u00fcdischen Einwanderung, die auf der Konferenz von \u00c9vian beschlossen wurde, diskutiert haben. Die Ergebnisse deuten auf eine ambivalente Sichtweise hin. Obwohl einige Artikel auf die zunehmend dramatische Situation der Juden in Deutschland und \u00d6sterreich hinweisen, folgen die meisten Berichte der restriktiven und rassistischen Migrationspolitik Australiens, die wei\u00dfe britische Staatsangeh\u00f6rige bevorzugt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-31 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=215\">Herschel Grynszpans Rezeption in australischen Zeitungen zwischen November 1938 und Februar 1939<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Carla Vordermayer, Klara Mosr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>Diese Arbeit widmet sich der medialen Repr\u00e4sentation Herschel Grynszpans in australischen Zeitungen zwischen dem 7. November 1938 und dem 28. Februar 1939. Ausgangspunkt ist das Attentat auf den deutschen Diplomaten Ernst vom Rath durch Grynszpan, das von der nationalsozialistischen Propaganda instrumentalisiert wurde, um die Novemberpogrome 1938 zu rechtfertigen. Eine qualitative Analyse von 141 australischen Artikeln zeigt zwei Hauptmuster: empathische Berichte, die Grynszpans Verzweiflung thematisieren, und Darstellungen, die ihn als kaltbl\u00fctigen T\u00e4ter im Sinne nationalsozialistischer Narrative zeigen. Sprache, Titel und Bildmaterial spielten dabei eine zentrale Rolle. Die Rezeption war insgesamt ambivalent und verdeutlicht den Einfluss medialer Deutungsmuster auf die \u00f6ffentliche Wahrnehmung historischer Ereignisse.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-33 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=226\">&#8220;Who wants Doctor of Philosophy as Servant?&#8221;<br>Die Rezeption gefl\u00fcchteter deutschsprachiger Frauen in australischen Tageszeitungen 1938\/39<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diana R\u00f6thlinger, Olivia Schlatzer<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-34 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>Diese Arbeit untersucht die Medienrezeption deutschsprachiger Fl\u00fcchtlingsfrauen in australischen Tageszeitungen in den Jahren 1938\/39 und hebt hervor, wie das Geschlecht den \u00f6ffentlichen Diskurs beeinflusste, im Gegensatz zu den m\u00e4nnlich gepr\u00e4gten Narrativen, die in fr\u00fcheren Forschungen vorherrschten. W\u00e4hrend sich die Forschung bisher weitgehend auf antisemitische und fremdenfeindliche Darstellungen von Fl\u00fcchtlingen konzentriert hat, argumentiert diese Studie, dass solche Darstellungen die spezifischen Erfahrungen von Frauen nicht ber\u00fccksichtigen, die oft durch eine andere Brille betrachtet wurden \u2013 in erster Linie als Hausangestellte oder potenzielle Ehepartnerinnen.<br>Durch die Analyse zeitgen\u00f6ssischer Artikel zu Themen wie Hausarbeit, Ehe und soziale Netzwerke zeigt die Arbeit, dass Fl\u00fcchtlingsfrauen im Allgemeinen positiver dargestellt wurden, insbesondere wenn sie sich an traditionellen Geschlechterrollen orientierten. Ihre Bereitschaft, sich zu assimilieren, im h\u00e4uslichen Bereich zu arbeiten und einen Beitrag zu australischen Haushalten zu leisten, wurde hervorgehoben, w\u00e4hrend ihre Bildung und ihr fr\u00fcherer sozialer Status heruntergespielt wurden. Umgekehrt wurden Versuche von Fl\u00fcchtlingsfrauen, sich auf dem Heiratsmarkt zu engagieren, als Bedrohung f\u00fcr die nationale, rassische und moralische Integrit\u00e4t dargestellt.<br>Unter Verwendung des Geschlechts als zentraler analytischer Kategorie beleuchtet der Artikel die \u00dcberschneidung von Rasse, Klasse und Geschlecht im Assimilationsprozess. Er argumentiert, dass die Medienberichte zwar restriktive Geschlechternormen auferlegten, den Fl\u00fcchtlingsfrauen aber auch M\u00f6glichkeiten boten, innerhalb dieser Grenzen ihre Handlungsf\u00e4higkeit zu behaupten. Diese differenzierte Perspektive stellt die vorherrschende androzentrische Sichtweise in Frage und tr\u00e4gt zu einem inklusiveren Verst\u00e4ndnis der Erfahrungen von Fl\u00fcchtlingen im Australien der Zwischenkriegszeit bei.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-35 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=242\">Zwischen Ablehnung, Assimilation und Akzeptanz<br>Darstellung von unbegleiteten, minderj\u00e4hrigen, europ\u00e4ischen Migrant:innen in den beiden Zeitungen <em>The Daily Telegraph<\/em> und <em>The Sydney Morning Herald<\/em><\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denise Ponholzer, Daniela Singer<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>In den 1940er Jahren stellten die stagnierende Bev\u00f6lkerungsentwicklung und der damit einhergehende Wunsch nach Wachstum ein gro\u00dfes Problem f\u00fcr Australien dar. Eine vorgeschlagene L\u00f6sung war die Einwanderung unbegleiteter minderj\u00e4hriger Kinder. Einige davon waren deutschsprachig. In diesem Aufsatz wird die Diskussion zu diesem Thema zwischen 1943 und 1949 in den Zeitungen \u201eThe Daily Telegraph\u201d und \u201eThe Sydney Morning Herald\u201d analysiert. Fr\u00fchere Forschungen konzentrierten sich eher auf die allgemeine Migration w\u00e4hrend dieser Zeit, aber bestimmte Ver\u00e4nderungen und Entwicklungen bei den eingesetzten Ma\u00dfnahmen und Programmen sowie die Reaktion der \u00d6ffentlichkeit sind auch in diesem Fall relevant. Diese Reaktionen und das darauf folgende Verhalten reichten von Ablehnung \u00fcber das Ziel der Assimilation bis hin zur Akzeptanz und Wertsch\u00e4tzung dieser jungen Migranten. Entsprechende Artikel aus den genannten Zeitungen wurden ausgew\u00e4hlt und anhand von sechs Analysekategorien untersucht: Thema, Art, Zweck, Haltung zur Migration, Tonfall und Begriffe. Die Ergebnisse stimmen weitgehend mit denen fr\u00fcherer Studien \u00fcberein. Sie zeigen eine \u00fcberwiegend positive Einstellung zur Migration und eine wachsende Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr junge Migranten aus deutschsprachigen L\u00e4ndern. Altersbeschr\u00e4nkungen bleiben bestehen, da j\u00fcngere Kinder die Assimilation erleichtern. Die verwendeten Begriffe sind gr\u00f6\u00dftenteils \u00e4hnlich, wobei die Bedeutung und Verwendung der Nationalit\u00e4t in \u201eThe Daily Telegraph\u201c h\u00f6her ist. W\u00e4hrend der allgemeine Ton \u00fcberwiegend positiv ist, zeigen einige Artikel in \u201eThe Sydney Morning Herald\u201c eine st\u00e4rkere Nutzung von Emotionen, um Empathie zu wecken. Nichtsdestotrotz ist die wachsende hoffnungsvolle Sichtweise auf Migration und die damit verbundenen Programme und Pl\u00e4ne sowie deren F\u00f6rderung durchweg sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-37 wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=254\">&#8220;Undesirable migrants&#8221;<br>Darstellung j\u00fcdischer Einwanderer:innen in <em>The Daily Telegraph<\/em> im Zeitraum 1938 bis 1939<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna-Maria Schierhuber, Thomas Leitner<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-38 wp-block-paragraph\"><strong>Abstract<\/strong><br>Der \u201eAnschluss\u201c oder die Integration \u00d6sterreichs in das nationalsozialistische Deutsche Reich im M\u00e4rz 1938 beziehungsweise die Novemberpogrome desselben Jahres stellen signifikante Ereignisse in der Zeitgeschichte \u00d6sterreichs dar und brachten f\u00fcr die ans\u00e4ssige j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung eine Verschlechterung der Lebensbedingungen. Deshalb verlie\u00dfen bis November 1941 130.000 J\u00fcdinnen und Juden \u00d6sterreich und schlugen in zahlreichen L\u00e4ndern ein neues Kapitel ihrer Biographie auf.<br>Der Fokus dieser Arbeit liegt besonders auf der j\u00fcdischen Emigration nach Australien in den Jahren 1938 und 1939. Bis zum offiziellen Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Anfang September 1939 nahm Australien circa 5.000 Fl\u00fcchtlinge aus \u00d6sterreich auf. Jedoch war auch Australien, wie viele andere L\u00e4nder zu dieser Zeit, anfangs z\u00f6gerlich bei der Aufnahme gr\u00f6\u00dferer Gruppen deutschsprachiger j\u00fcdischer Fl\u00fcchtlinge.<br>Vor diesem Hintergrund gibt diese Arbeit Einblicke, wie \u201eThe Daily Telegraph\u201c, eine Zeitung aus New South Wales, diese Gruppe von Fl\u00fcchtlingen portr\u00e4tierte. Erreicht werden soll dies durch eine Analyse mehrerer Artikel, die zwischen Februar 1938 und September 1939 erschienen sind. Zudem soll herausgearbeitet werden, inwiefern europ\u00e4ische Ereignisse, beispielsweise der \u201eAnschluss\u201c \u00d6sterreichs, die Berichterstattung aus einer ethnischen und \u00f6konomischen Perspektive beeinflussten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Klaus Bade, Jochen Oltmer, Migrationsforschung und Geschichte, in: Geschichte und Gesellschaft 40 (2014): 175\u2013200.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Zur Darstellung von medialen Fl\u00fcchtlingsdiskursen in australischen Median, siehe: Strobl Philipp (Hg.), \u201cThey Trusted Us: But Not Too Much\u201d: Transnationale Studien zur Rezeption deutschsprachiger Fl\u00fcchtlinge in englischsprachigen Medien (Hildesheim, Universit\u00e4tsverlag, 2020), bzw. Strobl Philipp (Hg.), Die Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Darstellung (Hamburg: Verlag Dr. Kovac, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Philipp Strobl, A History of Displaced Knowledge: Austrian Refugees from National Socialism (Leiden, 2025), S. 2; Eric Hobsbawm, Eric J., Age of Extremes: The Short Twentieth Century, 1914\u20131991 (London, 2004).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>&nbsp;Susanne Korbel und Philipp Strobl (Hgs.),&nbsp;Cultural Translation and Knowledge Transfer on Alternative Routes of Escape from Nazi Terror: Mediations Through Migrations (London, 2022).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>&nbsp;Fr\u00e9d\u00e9ric Bonnesoer et al., eds., Geschlossene Grenzen: die Internationale Fl\u00fcchtlingskonferenz von Evian 1938 (Berlin, 2018), 146; Klaus Neumann, Across the Seas: Australia\u2019s Response to Refugees: A History (Melbourne, 2014).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>&nbsp;Philipp Strobl, Collective Refugee Agency and the Negotiation of Migration Laws inWartime Australia, 1939\u20131943, in:&nbsp;<em>The Historical Journal 68 (2025):&nbsp;<\/em>627\u2013646.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">James Jupp, From White Australia to Woomera: The Story of Australian Immigration (Cambridge, 2002); Anna Dunkley, \u201cThe Immigration Debate in Australia: World War and Its Impact,\u201d in:&nbsp;<em>Parliamentary Library Research Paper Series<\/em>&nbsp;(2015): 1\u2013 17, 13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>&nbsp;Teun&nbsp;van Dijk, Teun, Racism and the Press (London, 1991); Sabine Schiffer, Medien und Migration.&nbsp;In: Bauder, Harald\/ Reutlinger, Christian (Hrsg.): Migration und Gesellschaft (Wiesbaden, 2017), 591\u2013604.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>&nbsp;Klaus Bade, Europa in Bewegung. Migration vom sp\u00e4ten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, (M\u00fcnchen, 2000); G\u00fcnther Schlee, How Enemies are Made (Oxford, 2008).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>&nbsp;Jakob-Moritz Eberl, Timo Heidenreich, Die Darstellung von Migration in den Medien.&nbsp;In: Handbuch Migration und Medien, (2023), 15\u201334.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a>&nbsp;Ruth Wodak, Martin Reisigl, Discourse and Discrimination: Rhetorics of Racism and Antisemitism (London, 2001); Alfred Schuetz, \u201cThe Stranger: An Essay in Social Psychology,\u201d&nbsp;<em>American Journal of Sociology 49<\/em>&nbsp;(1944): 499\u2013 507.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>&nbsp;Strobl, A History of Displaced Knowledge; Rutland, Suzanne, Edge of the Diaspora: Two Centuries of Jewish Settlement in Australia (Sydney, 2001).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>&nbsp;Graeme Hugo, Graeme, A Century of Population Change. In: Jupp, James (Hg.): The Australian People (London, 2001), S. 66\u201390; James Jupp, From White Australia to Woomera: The Story of Australian Immigration (Cambridge, 2002).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>&nbsp;United States Holocaust Memorial Museum (2023): Refugees. [Online:&nbsp;<a href=\"https:\/\/encyclopedia.ushmm.org\/content\/en\/article\/refugees-during-the-holocaust%5d\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/encyclopedia.ushmm.org\/content\/en\/article\/refugees-during-the-holocaust]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>&nbsp;James Hammerton, Alistair Thomson, Ten Pound Poms: Australia&#8217;s Invisible Migrants (Manchester: 2005), Michael Marrus, The Unwanted: European Refugees in the Twentieth Century (Philadelphia, 2002).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref15\"><sup>[15]<\/sup><\/a>&nbsp;Jochen Oltmer, Migration: Geschichte und Gegenwart der Wanderung (Frankfurt, 2017).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/C86F93F8-F92C-40A5-82F8-C7232351F6EB#_ftnref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>&nbsp;Philipp Strobl (15. Mai 2025). Die Zeitschrift \u201eHistoria Prima. Studentisches historisches Jahrbuch Niedersachsen\u201c als Praxisbeispiel f\u00fcr forschungs- und outputorientierte Lehre.&nbsp;Geschichtswissenschaftsdidaktik. Abgerufen am 20. Juli 2025 von https:\/\/doi.org\/10.58079\/13xj<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flucht, Migration und mediale Diskurse in Australien der 1930er Jahre: Zur Konstruktion von Fremdheit, Zugeh\u00f6rigkeit und nationaler Identit\u00e4t in der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":117,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"disabled","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-121","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-teaching"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=121"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":370,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121\/revisions\/370"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}