{"id":142,"date":"2025-08-12T11:09:56","date_gmt":"2025-08-12T11:09:56","guid":{"rendered":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=142"},"modified":"2025-08-22T08:57:08","modified_gmt":"2025-08-22T08:57:08","slug":"die-australienreise-des-journalisten-egon-erwin-kisch-1934-1935-im-spiegel-der-australischen-presse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=142","title":{"rendered":"Die Australienreise des Journalisten Egon Erwin Kisch 1934\/1935 im Spiegel  der australischen Presse &#8211; Peter Gerhalter, Josef Gruber"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Aufsatzsammlung analysiert die Darstellung und Diskussion von Flucht und Migration in der australischen Presse der sp\u00e4ten 1930er Jahre. Im Zentrum steht die Frage, wie Presseberichte zur Konstruktion von Fremdheit, Zugeh\u00f6rigkeit und nationaler Identit\u00e4t beitrugen, insbesondere im Kontext globaler Fluchtbewegungen aus dem nationalsozialistischen Europa. Die Blogbeitr\u00e4ge untersuchen anhand diskursanalytischer Methoden, welche Narrative \u2013 etwa Bedrohung, \u00dcberfremdung, \u00f6konomische Belastung oder Humanit\u00e4t \u2013 in f\u00fchrenden australischen Zeitungen reproduziert und verhandelt wurden. Besonderes Augenmerk gilt dabei der restriktiven \u201eWhite Australia Policy\u201c und der grundlegenden Pr\u00e4gung nationaler Identit\u00e4t durch Medienrhetorik. Die unterschiedlichen Beitr\u00e4ge nehmen spezifische Fallbeispiele in den Blick, darunter die Berichterstattung \u00fcber die \u00c9vian-Konferenz, die Aufnahme j\u00fcdischer Fl\u00fcchtlinge, die Darstellung unbegleiteter Migrant:innen und die spezifischen Narrative zu einzelnen Gruppen oder Ereignissen. Ebenso werden die Wechselwirkungen von Politik, Presse und \u00d6ffentlichkeit sowie die Spielr\u00e4ume f\u00fcr solidarische oder ausgrenzende Diskurse beleuchtet. Methodisch basiert das Projekt auf der Auswertung digitalisierter Zeitungsquellen und einer multiperspektivischen Herangehensweise im Rahmen eines universit\u00e4ren Lehrprojekts. Insgesamt verdeutlicht die Beitr\u00e4ge die historische Verwobenheit von medialen Diskursen, migrationspolitischer Praxis und gesellschaftlicher Identit\u00e4tsbildung, deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart reichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><strong>Die Australienreise des Journalisten Egon Erwin Kisch 1934\/1935 im Spiegel\u00a0<\/strong>der australischen Presse<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Peter Gerhalter, Josef Gruber<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1 wp-block-paragraph\"><strong>Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph\">Egon Erwin Kisch \u2013 ein bekannter Reporter &#8211; war ein Kommunist j\u00fcdischer Abstammung. Sein bewegtes Leben pr\u00e4gte seine Schriften und sein Engagement als politischer Journalist. Er nahm an den politischen Entwicklungen in Europa intensiven Anteil, wurde Mitglied der \u00f6sterreichischen und tschechoslowakischen Kommunistischen Partei und verfasste viele Publikationen. 1934 reiste er als internationaler Vertreter der \u201eOrganisation gegen Krieg und Faschismus\u201c nach Australien, um an der kommunistisch ausgerichteten\u00a0<em>Internationalen Schriftstellerkonferenz<\/em>\u00a0in Sydney teilzunehmen.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn1\"><sup><strong><sup><strong>[1]<\/strong><\/sup><\/strong><\/sup><\/a>\u00a0Die Beh\u00f6rden wollten seine Einreise verhindern, was Kisch durch einen Sprung vom Schiff vereitelte. Damit wurde er in den australischen Medien so publik, dass seine Vortr\u00e4ge in Australien gegen Krieg und Faschismus tausende Menschen anzogen. Die Beh\u00f6rden f\u00fcrchteten seine kommunistische Infiltration und schoben ihn trotz anh\u00e4ngiger Gerichtsverfahren ab. 1937 ver\u00f6ffentlichte er seine Erlebnisse und Beobachtungen im umfassenden Werk \u201e<em>Landung in Australien<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph\">Wir unterziehen die Zeitungsartikel, die \u00fcber Reise und Aufenthalt Egon Erwin Kischs in Australien berichteten, der quellenkritischen und der qualitativen Inhaltsanalyse.\u00a0<br>Zuerst stellen wir Kisch anhand von Sekund\u00e4rliteratur vor. Er war ein international anerkannter Journalist, \u00fcberzeugter Kommunist und Antifaschist mit j\u00fcdischer Abstammung. Wir analysieren, wie weit er als Kommunist und wie weit er als Jude in australischen Medienberichten abgelehnt wurde undhinterfragen, wie \u00fcber die Verweigerung seiner Einreise als Delegierter des von der Komintern gesteuerten Weltkomitees gegen Krieg und Faschismus, durch die Beh\u00f6rden, in der australischen Presse berichtet und kommentiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph\">Wir folgern schlie\u00dflich, dass f\u00fcr die Ablehnung der Einreise von Egon Erwin Kisch durch die australischen Beh\u00f6rden seine internationalen Aktionen als Kommunist ausschlaggebend waren. Die Beh\u00f6rden wollten eine Ausweitung der bisher sehr weitreichenden kommunistischen Aktionen im Staat verhindern. Seine j\u00fcdische Abstammung war ein unterschwelliges Nebenthema.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5 wp-block-paragraph\">Die Presselandschaft in Australien der 1930er Jahre war zersplittert und polarisiert. Linksliberale Ausgaben standen der \u201eCommunist Party of Australia\u201c nahe. Sie wurde in vielen Bereichen von der Komintern, der internationalen Organisation der Sowjetunion, unterst\u00fctzt. Die Einreise des deklarierten Kommunisten Kisch in Australien wurde von den Beh\u00f6rden mit Anklagen bei Polizeigerichten behindert. Die Prozessberichterstattung bot den Printmedien Anlass, Kischs Aktivit\u00e4ten aus ihrer politischen Perspektive publizistisch auszuschlachten, was wir hier einer Quellenkritik unterziehen.\u00a0<br>F\u00fcr die politische Erkl\u00e4rung zur qualitativen Inhaltsanalyse der Printmedien als Quellen, stellen wir den historischen Kontext umfassend dar. Nur so k\u00f6nnen die brisanten Pressemeldungen zugeordnet werden.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph\">Zur Australienreise Kischs gibt es in den Medien Australiens und in der Sekund\u00e4rliteratur ausf\u00fchrliche Hinweise auf das internationale Auftreten Kischs als Kommunist. Das wurde als Begr\u00fcndung der Beh\u00f6rden f\u00fcr die Ablehnung der Einreise genannt. Daneben gibt es aber Andeutungen, dass der Antisemitismus gegen\u00fcber dem Juden Kisch auch die Entscheidungsfindung beeinflusst h\u00e4tte.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7 wp-block-paragraph\">Egon Erwin Kisch wurde als zweiter von f\u00fcnf S\u00f6hnen des j\u00fcdischen Tuchh\u00e4ndlers Hermann Kisch und seiner Frau Ernestine am 29. April 1885 in Prag geboren. Er studierte an der Prager deutschen Universit\u00e4t und an der Journalistenschule in Berlin. 1906 startete er seine journalistische Laufbahn als Reporter bei deutschsprachigen Zeitungen<em>.<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn3\"><sup><strong><sup><strong>[3]<\/strong><\/sup><\/strong><\/sup><\/a><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>Im Ersten Weltkrieg wurde er 1917 nach Verwundungen an der russischen Front in das Kriegspressequartier nach Wien versetzt. Dabei traf er mit Josef Roth und Robert Musil zusammen.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn4\"><sup><strong><sup><strong>[4]<\/strong><\/sup><\/strong><\/sup><\/a><br>Die Erfahrungen der Gr\u00e4uel des Krieges ver\u00e4nderten seine pers\u00f6nliche und politische Entwicklung nachhaltig. 1918 beteiligte er sich in Wien am Januarstreik, er wurde Pazifist und Sympathisant von illegalen Soldatenr\u00e4ten und den Wiener Roten Garden.\u00a0<br>1920 verurteilten ihn deshalb die \u00f6sterreichischen Beh\u00f6rden zu drei Monaten Haft und er wurde in die Tschechoslowakei ausgewiesen. In Prag erlangte er die tschechoslowakische Staatsb\u00fcrgerschaft und trat 1921<em>\u00a0<\/em>in die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei \u201eKommnistick\u00e1 strana \u010ceskoslovenska\u201c ein.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn5\"><sup><strong><sup><strong>[5]<\/strong><\/sup><\/strong><\/sup><\/a>1921 zog er nach Berlin und unternahm weltweite Reisen. Seine literarischen Reportagen erschienen im b\u00fcrgerlichen Erich Riess Verlag und in der kommunistischen Universum B\u00fccherei.<br>Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten im J\u00e4nner 1933 erfolgte\u00a0Kischs Internierung\u00a0als Kommunist und m\u00f6glicherweise auch wegen seiner j\u00fcdischen Abstammung. Nur durch die Intervention des tschechoslowakischen Botschafters wurde er freigelassen und nach Prag abgeschoben<s>.<\/s><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn6\"><sup><s><sup><s>[6]<\/s><\/sup><\/s><\/sup><\/a><br>Von Prag aus unternahm er wieder viele Reisen, eine davon f\u00fchrte ihn nach Australien. In Melbourne kam er am 30.10.1934 an und nach turbulenten Ereignissen, wie in folgenden Kapiteln beschrieben, reiste er am 11.3.1935 wieder ab.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>\u00a01935 zog es ihn nach Paris, von wo aus er literarischen Widerstand gegen das Nazi-Regime leistete. 1937\/1938 beteiligte er sich am spanischen B\u00fcrgerkrieg gegen das Franco-Regime.\u00a0<br>Egon Erwin Kisch und einer seiner Br\u00fcder, Friedrich \u00fcberlebten die Schoah, da sie als Kommunisten gezwungen waren, fr\u00fcher und damit rechtzeitig vor dem Nationalsozialismus aus Prag zu fl\u00fcchten.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>\u00a0Bis 1933 hatte Kisch seine j\u00fcdische Abstammung ignoriert und betrachtete sie als den \u201e<em>Zufall der Geburt.\u201c<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a><br>1939, mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, rettete er sich mit seiner Gattin Gisela nach New York. 1940 wurde er nach Mexiko abgeschoben. Nach den Kriegswirren kehrte er 1946 nach Prag zur\u00fcck, wo er als kommunistischer Stadtrat wirkte und am 31.3.1948 verstarb.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-8 wp-block-paragraph\"><strong>Historischer Kontext der Biografie von Kisch\u00a0als Mikrogeschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9 wp-block-paragraph\">Egon Erwin Kisch bietet ein Spiegelbild der sehr turbulenten politischen Entwicklungen. Sein Leben war gepr\u00e4gt von st\u00e4ndigen Migrationen, anfangs selbst gew\u00e4hlt, seit seinem Engagement f\u00fcr die kommunistische Ideologie von den politischen Machthabern erzwungen. In seinem Leben als Journalist hat er die Geschehnisse in Europa dieser Zeit ganz besonders miterlebt und dokumentiert. Er gilt als Zeitzeuge f\u00fcr die letzten Jahrzehnte der Habsburger-Monarchie, f\u00fcr den Ersten Weltkrieg, die Gr\u00fcndungen der jungen Republiken, die Kommunisten und Nationalsozialisten sowie f\u00fcr den Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10 wp-block-paragraph\">Kisch geh\u00f6rte der b\u00fcrgerlichen deutsch-j\u00fcdischen Oberschicht in Prag an.&nbsp;&nbsp;Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges fand die \u201etr\u00fcgerische Idylle\u201c ein j\u00e4hes Ende. Um die \u00d6ffentlichkeit regelm\u00e4\u00dfig mit Kriegsberichten aus der Warte der Milit\u00e4rf\u00fchrung zu informieren, wurde 1914, das k. u. k. Kriegspressequartier (KPQ) gegr\u00fcndet.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>&nbsp;Gegen die unzureichende Versorgung<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>&nbsp;begehrte die Bev\u00f6lkerung 1918 im \u201eJanuarstreik\u201c auf. Nach dem Zerfall der Monarchie mussten die Bewohner, in die Kronl\u00e4nder, aus denen sie zuzogen waren und wo sie in einer Gemeinde das Heimatrecht besa\u00dfen, zur\u00fcckzukehren.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn13\"><sup>[13]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11 wp-block-paragraph\">Die Tschechoslowakei wurde am 28.10.1918 gegr\u00fcndet. Erster Pr\u00e4sident war Tom\u00e1\u0161 Masaryk. Die \u201emarxistischen Linken\u201c (Kommunisten) spalteten sich am 14.5.1921 von den tschechischen und deutschsprachigen Sozialdemokraten ab. Bei den Wahlen 1925 wurden sie zur zweitst\u00e4rksten Partei, nach den Agrariern aber vor den Sozialisten. In den folgenden Wahlen erreichten sie je 30 Mandate.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>\u00a01929 wurde Klement Gottwald Generalsekret\u00e4r und beschritt bis 1935 einen radikalen, nach Moskau orientierten, Kurs. Die Weltwirtschaftskrise 1929 best\u00e4rkte die \u201eSudetendeutsche Partei\u201c von Konrad Henlein. Er forderte Autonomie mit dem Ziel des Anschlusses an Nazi-Deutschland.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><br>Nach der Australienreise Kischs traten am 15.Sept.1935 die N\u00fcrnberger Rassengesetze in Kraft. Die nachhaltigsten Folgen hatte das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre (RGBl. I S. 1146) \u2013 \u201eBlutschutzgesetz\u201c. Es verfolgte die Trennung der als \u201eDeutsche\u201c qualifizierten Menschen von sogenannten Juden, Zigeunern\u201c und Schwarzen samt ihren Angeh\u00f6rigen.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-12 wp-block-paragraph\">In der australischen Musikwelt waren lange Dirigenten aktiv, die deutsche Komponisten sehr sch\u00e4tzten. Bis 1935 wurden j\u00fcdischen K\u00fcnstler aus Europa noch mit offenen Armen f\u00fcr interessante Auftrittsm\u00f6glichkeiten eingeladen. Danach ist dieses Wohlwollen rasch gesunken.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn17\"><sup>[17]<\/sup><\/a><br>Die \u201eCommunist Party of Australia\u201c (CPA)\u00a0wurde 1920 in Sydney gegr\u00fcndet, wobei\u00a0\u00a0sich einige linksextreme sozialistische Gruppen zusammenschlossen.\u00a0Die Mitglieder orientierten sich am Bolschewismus und wollten mit ihrer radikalen Ideologie in Australien eine kommunistische Gesellschaftsordnung durchsetzen. Ihre Anh\u00e4ngerschaft war gering, aber umso kampfbereiter. Sie initiierte und organisierte Bergarbeiter- und Generalstreiks.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>\u00a0Sie lehnte die britische Kolonialherrschaft als imperialistisch ab. Die Zusammenarbeit mit der Labourpartei wurde beendet, weil sie als opportunistisch und abweichend qualifiziert wurde. Die CPA orientierte sich sehr stark an der Sowjetunion, von deren internationaler Organisation \u201eKomintern\u201c sie finanzielle Zuwendungen erhielt.\u00a0<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>\u00a0In einem Bericht an die Komintern wurde dokumentiert: Die Mitgliederzahl war 1928 mit 500 noch sehr gering (100 in Sydney). Auf der Jahreskonferenz der Partei 1929 und im neuen Zentralkomitee hat sich die Moskauer Linie durchgesetzt. 1931 erlangte die CPA bei den Senatswahlen erstmals 28.000 und 1934 75.000 Stimmen. 1935 z\u00e4hlte die CPA 3.000 Mitglieder und verst\u00e4rkte die Zusammenarbeit mit der Labourpartei.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn20\"><sup>[20]<\/sup><\/a>\u00a0Die CPA beeinflusste die Gewerkschaft, das Verh\u00e4ltnis blieb aber angespannt.\u00a0<br>Seit 1932 gr\u00fcndete die Komintern eine &#8220;Einheitsfront gegen den Faschismus&#8221; und wollte alle antifaschistischen Bewegungen unter diesem Dachverband zusammenfassen. Die 1933 gegr\u00fcndete australischen Teilorganisation \u201eMovement Against War and Fashism\u201c (MAWF) hatte 1934\/35 die Durchsetzungskraft f\u00fcr die juristische, propagandistische und finanziellen Unterst\u00fctzung Kischs gegen die beh\u00f6rdliche Abweisung.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn21\"><sup>[21]<\/sup><\/a>\u00a0Die australische Regierung und die Beamten sahen in der CPA den verl\u00e4ngerten gef\u00e4hrlichen Arm der sowjetischen Au\u00dfenpolitik.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-13 wp-block-paragraph\"><strong>Stationen der Australienreise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-14 wp-block-paragraph\">Kischs Wirken als Reporter, und sein politisches Engagement wurden legend\u00e4r. Er war eine tonangebende Pers\u00f6nlichkeit im kommunistischen Weltkomitee gegen den Krieg und Faschismus. 1934 wurde Egon Erwin Kisch als Delegierter dieses Weltkomitees nach Australien zum Antikriegskongress des ebenfalls kommunistischen\u00a0<em>\u201eNational Council of Australia des Movements Against War and Fascism in Melbourne gesandt<\/em>.\u201c<sup><strong>\u00a0<\/strong><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn22\"><sup>[22]<\/sup><\/a><\/sup>\u00a0\u00a0Daf\u00fcr erhielt er ein Visum.<br>Kisch wurde jedoch kurzfristig vom Innenminister Harrison und vom Generalstaatsanwalt Menzies\u00a0zu einem unerw\u00fcnschten Besucher erkl\u00e4rt, weil ihm bereits zweimal die Einreise nach England verboten worden war. Dabei berief sich der Innenminister auf den \u00a7 3 gh des Einwanderungsgesetzes aus dem Jahr\u00a0\u00a01925. Das Commonwealth konnte Einreisewillige zur\u00fcckweisen, wenn Beh\u00f6rden \u00fcber offizielle oder diplomatische Kontakte erfahren hatten, dass diese Person in England oder einem Commonwealth-Staat als unerw\u00fcnscht erkl\u00e4rt worden war.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn23\"><sup>[23]<\/sup><\/a><br>Dem Department of external affairs wurde dieser Sachverhalt \u00fcber einen geheimen Brief des Inspectors in Charge Commonwealth Investigation Branch Perth H.E. Jones to the Department of External affairs am 16.10.1934 mitgeteilt.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn24\"><sup>[24]<\/sup><\/a><br>Dazu gab es auch einen regen Austausch zwischen den Geheimdiensten Englands, MI5, und Australiens. Meistens betraf das vermutete Kommunisten, die auf eine schwarze Liste gesetzt wurden, die vermutlich auch Kisch enthielt. Verweigert wurde erstens Kischs Zeugenaussage im Londoner Prozess M\u00fcnzenbergs, Aktivist des Weltkongresses, zweitens eine Vortragsreise zur Kommunistischen Partei GBs.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn25\"><sup>[25]<\/sup><\/a>\u00a0Vermutet wurde dahinter eine Intervention der NS-Regierung. Sehr gewichtig war ein Telegramm vom 12.10.1934 aus London, in dem das Eireiseverbot nach England best\u00e4tigt wurde. Daraufhin wurde sofort mit den \u00dcberlegungen und Vorbereitungen begonnen, um Kisch juristisch abzulehnen.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn26\"><sup>[26]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15 wp-block-paragraph\">Es entbrannte ein Rechtsstreit zwischen den ordentlichen \u2013 unabh\u00e4ngigen &#8211; Gerichten, die vom Justizministerium verwaltet wurden und den Polizeigerichten, die als Verwaltungsbeh\u00f6rden an die Weisungen des Innenministeriums gebunden waren. In Melbourne durfte Kisch nicht von seinem Schiff gehen, deshalb sprang er aus f\u00fcnfeinhalb Meter H\u00f6he von der Reling auf den Kai und brach sich ein Bein.<em>\u00a0<\/em>Australische Unterst\u00fctzer\u00a0\u00a0brachten dagegen die Klage beim unabh\u00e4ngigen obersten Bundesgericht ein. Nach einer schmerzhaften \u00dcberfahrt nach Sydney konnten seine Anw\u00e4lte die Behandlung des verletzten Autors in einem st\u00e4dtischen Krankenhaus durchsetzen. Bei der Berufungsverhandlung erlaubte das oberste Bundesgericht seine Einreise. Aber die leitenden Beh\u00f6rdenvertreter Harrison und Menzies ignorierten die Urteilsbegr\u00fcndung.<sup><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn27\"><sup>[27]<\/sup><\/a><\/sup>\u00a0\u00a0<br>Generalstaatsanwalt Menzies beantragte einen Sprachtest nach Section 5(2) des Immigration Act. Wenn Kisch die Pr\u00fcfung nicht bestehen w\u00fcrde, gebe es eine gesetzliche Handhabe gegen die Einreise. Kisch wurde vom Schiff zur weisungsgebundenen Polizei gebracht und sofort gepr\u00fcft. Um offiziell in das Commonwealth einreisen zu d\u00fcrfen, mussten die Kandidaten nach dem Immigrations Act 1901-1933 das Diktat in einer vorgegebenen europ\u00e4ischen Sprache bestehen. Kisch aber beherrschte acht europ\u00e4ische Sprachen, was die Beh\u00f6rden wussten und deshalb G\u00e4lisch, eine schottische Minderheitensprache vorgaben. Kisch erkannte das T\u00e4uschungsman\u00f6ver, er verweigerte den Test und protestierte an Ort und Stelle gegen die pr\u00fcfenden Detektive.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn28\"><sup>[28]<\/sup><\/a><br>Die Pr\u00fcfung war damit nicht bestanden und Kisch wurde nach dem \u201eImmigration Restriction Amendment Act 1905 Section 3(a)\u201c am 28.11.1934 vom Polizeigericht zum unerlaubten Einwanderer erkl\u00e4rt und zur Zwangsarbeit verurteilt. Der weisungsbefugte Innenminister stellte sofort den Deportationsbefehl f\u00fcr Kisch aus.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn29\"><sup>[29]<\/sup><\/a><br>Kischs Anwalt Piddington meldete Berufung an. Kisch wurde nach Erlag einer Kaution auf freien Fu\u00df gesetzt. Die Berufung erreichte \u00fcber den Instanzenzug das unabh\u00e4ngige Oberste Bundesgericht. Es hob am 19.12.1934 das Urteil auf, weil nur 2,8% der schottischen Bev\u00f6lkerung G\u00e4lisch sprachen und der Pr\u00fcfer selbst G\u00e4lisch nur unzureichend beherrschte.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn30\"><sup>[30]<\/sup><\/a>\u00a0Kischs Unterst\u00fctzer organisieren eine breite Kampagne mit den Botschaften \u201eKish [sic!] must land\u201c und \u201eKish [sic!] must speak\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn31\"><sup>[31]<\/sup><\/a>.<br>Der Fall weitete sich zu einer Staatsaff\u00e4re aus, sodass sich sogar der Premierminister Lyons einschaltete. Er forderte von London wieder ein Dokument, das Kisch als unerw\u00fcnschten Besucher des Commonwealth best\u00e4tigte. Damit verurteilte das Polizeigericht Kisch am 21.1. 1935 und wurde vom Obersten Gericht wiederum \u201eabgeschmettert.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn32\"><sup>[32]<\/sup><\/a><br>Im Gegenzug klagte Kisch den Sidney Morning Herald (SMH) wegen dessen tendenzi\u00f6ser Berichterstattung, um das Gericht zu beeinflussen und ein faires Verfahren zu vereiteln<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn33\"><sup>[33]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0<br>Nach der australischen (und britischen) Gesetzeslage war es \u2013 und ist es heute noch \u2013 nicht erlaubt, \u00f6ffentlich in Medien laufende Verfahren zu kommentieren und diese damit zu beeinflussen. Das k\u00f6nnte die unparteiische Rolle des Gerichtes st\u00f6ren, und den Angeklagten kein faires Verfahren sicherstellen. Eingriffe in schwebende Verfahren werden als \u201eContempt of Court\u201c, Missachtung des Gerichtes streng sanktioniert.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn34\"><sup>[34]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-16 wp-block-paragraph\">Am 29.1.1935 er\u00f6ffnete Richter J. Evatt das Verfahren gegen den Chefredakteur Fletcher und den Herausgeber des SMH, John Fairfax &amp; Sons Ltd, wegen Missachtung des Gerichtes vor dem High Court mit folgenden zwei Anklagepunkten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-17 wp-block-paragraph\"><em>\u201cAn Application was made to the High Court by E.E. Kisch that C. Brunsdon Fletcher and John Fairfax &amp; Sons Ltd., the editor an proprietor respectively of the Sydney Morning Herald punished for contempt of that Court, on the grounds that (a) the letters published on the 7,th and 8.th January 1935 were calculated to interfere with the fair trial in the Court of Petty Sessions of a new information laid against the applicant, and (b) that all the articles and letters published between 21<sup>st<\/sup>&nbsp;December and 8.th January constituted to serious and attack on the court and its members that the respondents should be punished.\u201d<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn35\"><sup><em><sup><strong>[35]<\/strong><\/sup><\/em><\/sup><\/a><em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18 wp-block-paragraph\">Der Richter verh\u00e4ngte gegen den SMH keine Strafe, aber Evatt hielt fest , dass der SMH seine Pflicht einer fairen Berichterstattung missachtet hatte. Die Anklage wurde zur\u00fcckgezogen, weil das Gericht w\u00fcrdigte, dass der SMH zwei Leserbriefe ver\u00f6ffentlichte, welche den Sachverhalt fair und unverz\u00fcglich darstellten. Das Urteil wurde verlesen und der Verteidiger des SMH verlas eine Entschuldigung f\u00fcr:\u00a0<em>\u201esome oft the statements contained therein, with on examination are found to be inaccurate, intemperate an, unfortunately offensive.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn36\"><sup><strong>[36]<\/strong><\/sup><\/a><\/em><br>Alle diese Gerichtsverfahren sch\u00fcrten Proteste in Australien, mit der Forderung einer baldigen Streitbeilegung. Im Feb. 1935 bot die neu gew\u00e4hlte Regierung einen au\u00dfergerichtlichen Vergleich an: sie w\u00fcrde alle Anklagen fallen lassen, wenn Kisch an keinen weiteren Kundgebungen teilnimmt und das Land schnellstens verl\u00e4sst. Die Regierung beendete alle Verfahren und \u00fcbernahm die Prozesskosten.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn37\"><sup>[37]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19 wp-block-paragraph\">Vor dem Abreisetermin 11.3.1935 absolvierte Kisch, auf Kr\u00fccken gest\u00fctzt und humpelnd, Vortragsreisen durch den ganzen Kontinent. Bei seinen Farewell-Auftritten Ende Februar zog er bis zu 40.000 Teilnehmer an.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn38\"><sup>[38]<\/sup><\/a>Seine wichtigste Botschaft war die Aufkl\u00e4rung der australischen Menschen dar\u00fcber, welche Gefahr von der deutschen NS-Ideologie f\u00fcr den Weltfrieden ausging. Hitler wurde von den Medien oft als Witzfigur dargestellt, die nicht ernst zu nehmen sei.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn39\"><sup>[39]<\/sup><\/a><br>Im Februar 1935 trat Kisch in West-Melbourne bei einer gro\u00dfen Demonstration mit dem einpr\u00e4gsamen Slogan auf: \u201eMein Englisch ist gebrochen, mein Bein ist gebrochen, nur mein Herz ist nicht gebrochen.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn40\"><sup>[40]<\/sup><\/a>\u00a0Bei den Auftritten\u00a0unterst\u00fctzte\u00a0die\u00a0kommunistische Partei Australiens (CPA) Kisch und die Anliegen der Aborigines.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-20 wp-block-paragraph\"><strong>Die Ablehnung Kischs durch nationalistisch orientierte Amtstr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21 wp-block-paragraph\">Mit der Einstellung der Gerichtsverfahren blieben f\u00fcr die wissenschaftliche Forschung viele Fragen offen. Noch immer sind viele Dokumente\u00a0\u00a0vor allem im Nationalarchiv Canberra nicht zug\u00e4nglich. Als Begr\u00fcndungen dient die Sicherheit, die Verteidigung und internationale Beziehungen. Daher ist ein Nahverh\u00e4ltnis zur rechten New Guard im Land und zu diversen deutschen Institutionen anzunehmen.<sup>\u00a0<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn41\"><sup>[41]<\/sup><\/a><\/sup>\u00a0\u00a0Hitler genoss in westlichen Demokratien lange das Vertrauen. Sie sahen in Deutschland einen Verb\u00fcndeten gegen den Kommunismus. Hitlers Expansionspl\u00e4ne wurden dagegen kaum ernst genommen.<br>Egon Erwin Kisch wurde schon in den ersten Artikeln als \u201eGerman Jewish Journalist\u201c dargestellt, womit klar war, dass man ihm grunds\u00e4tzlich sehr kritisch gegen\u00fcberstand und seine j\u00fcdische Abstammung mit ins Spiel brachte.\u00a0\u00a0Kisch hatte aber viele gute Kontakte zu bekannten australischen Autoren wie E. J. Brady oder Vance Palmer. Das st\u00e4rkte seine Position, konnte die antisemitische Ablehnung aber nicht verhindern.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn42\"><sup>[42]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22 wp-block-paragraph\">Obwohl viele Australier dem Judentum skeptisch gegen\u00fcberstand, mussten die Beh\u00f6rden Juden und damit auch Egon Erwin Kisch,\u00a0\u00a0akzeptieren. Man wollte ihn aber schnell au\u00dfer Landes bringen, bevor er eine zu gro\u00dfe Popularit\u00e4t gewann.<sup>[43]<\/sup>Eine \u201efragw\u00fcrdige Haltung zu den faschistischen Regimes in Europa\u201c sehen Autoren\u00a0\u00a0bis heute auch beim Generalstaatsanwalt Robert Menzies, der von 1939\u00a0\u00a0bis 1941 und 1949 bis 1966 australischer Premierminister war.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn44\"><sup>[44]<\/sup><\/a>\u00a0Im National Archive of Australia existieren Hinweise, dass Dokumente vom australischen Geheimdienst entfernt wurden. Bereits Kisch\u00a0\u00a0selbst vermutete, dass Kollaborationen von Teilen der australischen Regierung mit Nazi-Akteuren im Gang waren.\u00a0<br>In der australischen Presse der 1930er Jahren fand sich kaum Kritik an den Ereignissen im NS-Deutschland. Wie weit f\u00fcr die Abwehrhaltung gegen Kisch seine j\u00fcdische Herkunft ausschlaggebend war, kann in der wissenschaftlichen Forschung nicht abschlie\u00dfend beantwortet werden.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn45\"><sup>[45]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-23 wp-block-paragraph\"><strong>1. Quellenkritische Analyse der Zeitungsartikel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-24 wp-block-paragraph\">Am 13.Nov . 1934, zwei Wochen nach Eintreffen von Kisch in Melbourne brachte&nbsp;&nbsp;The West Australien (Perth), HERR KISCH\u2019S EXCLUSION, 13. Nov. 1934, Page 15 eine ausf\u00fchrlichere Meldung. Kisch reiste auf dem Schiff \u201eStrathaird\u201c unter Kapit\u00e4n E. A. Carter nach Australien. Er wurde bei der Ankunft vom Kapit\u00e4n trotz juridischer Bem\u00fchungen und der Leistung einer B\u00fcrgschaft seitens Mrs. Jane Aaron vorerst auf dem Schiff als \u201eillegaler Immigrant\u201c festgehalten. Zu sehr hatte man Respekt vor seinem Auftreten als Kommunist innerhalb des Commonwealth. Aus dem Zeitungsartikel geht eindeutig hervor, dass man sich \u00fcber die Legalit\u00e4t des ausgesprochenen Einreiseverbotes nicht ganz sicher war, und man setzte auf eine starke Zeitverz\u00f6gerung in der Behandlung des Falles. Kommunismus wurde gemeinhin als politische Gefahr gesehen und so geriet auch Kisch als \u00fcberzeugter Kommunist in heftige Kritik.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn46\"><sup>[46]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25 wp-block-paragraph\">Am selben Tag erschien in\u00a0The Age (Melbourne), mit NOT WANTED HERE, ein kritischer Artikel. Die Ablehnung Kisch\u2019s als Kommunist nahm immer unterschiedlichere Formen an und seine Einreise erzeugte von Anfang an heftige politische Diskussionen. Speziell bildeten sie sich zwischen der Regierung und der Arbeiterpartei, die sich aus Angst um die Sicherheit ihrer Arbeitspl\u00e4tze gegen\u00fcber Immigranten heftig gegen Kisch einsetzten.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn47\"><sup>[47]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26 wp-block-paragraph\">Am 14.Nov. erschien eine Beobachtung im The Courier-Mail (Brisbane), THE CASE OF KISCH. Kischs Popularit\u00e4t stieg durch die sogenannte \u201eNegativwerbung\u201c in Australien enorm an. Er wurde als Teilnehmer des \u201eAnti-War Congress\u201c als Kommunist gebrandmarkt und mit einem Einreiseverbot belegt, mit dem Effekt, dass man \u00e4u\u00dferst aufmerksam wurde. Man versuchte ihn in der Presse als Kommunist \u201el\u00e4cherlich\u201c hinzustellen, dies aber mit der Folge, dass seine Popularit\u00e4t mit jeder Zeile in den Zeitungen stieg.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn48\"><sup>[48]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27 wp-block-paragraph\">Am 15. Nov. beleuchtete The Sun (Sydney), LOCKED IN, die politische Dimension dieses ausl\u00e4ndischen Besuches. Kisch verletzte sich am Kn\u00f6chel beim Versuch, von der Straithard an Land zu gehen. Kish erhob starken Protest gegen seine Behandlung. Er erkl\u00e4rte, dass er von vielen ranghohen politischen Personen zum \u201eAnti-Kriegskongress\u201c eingeladen worden war. Am Kai bildeten sich Demonstrationsgruppen von Sympathisanten und von Gegnern Kisch\u2019s. Kommunisten pl\u00e4dierten f\u00fcr eine freie Einreise Kisch\u2019s. Im Gegensatz dazu protestierten Gewerkschafter \u2013 sie sahen in Kisch als Kommunist die Gefahr, dass viele Fl\u00fcchtlinge als \u201eArbeiter\u201c ins Land kommen k\u00f6nnten und damit den hiesigen Arbeitsmarkt negativ beeinflussen w\u00fcrden.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn49\"><sup>[49]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-28 wp-block-paragraph\">Schon am 19.Nov. erschien der Aufmacher im The Daily Telegraph (Sydney), KISCH GIVES MESSAGE TO CROWD.\u00a0Kisch sprach vor einer gro\u00dfen Menge \u00fcber den Faschismus in Europa und erkl\u00e4rte, dass dieser unbedingt verhindert werden m\u00fcsse. Damit pr\u00e4gte sich aber die Ablehnung gegen den Kommunismus noch tiefer ein. Obwohl Kisch erkl\u00e4rte, im Sinne der Vermeidung des Faschismus und des Kapitalismus unterwegs zu sein, klang seine kommunistische Ausrichtung immer durch. Das bot den Angriffspunkt gegen ihn, da der Kommunismus als gro\u00dfe internationale politische Gefahr gesehen wurde, vor der man sich als Staat sch\u00fctzen musste.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn50\"><sup>[50]<\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-29 wp-block-paragraph\">Am selben Tag erschien auch ein Aufmacher im Border Morning Mail (Albury, NSW),&nbsp;&nbsp;EGON ERWIN KISCH.&nbsp;&nbsp;Kisch galt auch als \u201ebedeutender Kommunist,\u201c er war&nbsp;&nbsp;ein fundamentales Mitglied der Kommunistischen Internationale und hatte damit eine sehr weitreichende<em>&nbsp;<\/em>Reputation.&nbsp;&nbsp;Seine Person wurde immer mit dieser Ideologie in Verbindung gebrachte, was ihm verst\u00e4ndlicherweise auch viel Ablehnung brachte.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn51\"><sup>[51]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-30 wp-block-paragraph\">Einige Tage sp\u00e4ter am 22. Nov. ver\u00f6ffentlichte The Argus (Melbourne), \u201eNEW KISCH PROBLEM,\u201c 22.ein politisches Res\u00fcmee. Die staatlich \u00f6ffentliche Intervention gegen Kisch war haupts\u00e4chlich danach ausgerichtet, ihn als Kommunist anzuprangern, da dies in der \u00d6ffentlichkeitsmeinung das viel gr\u00f6\u00dfere Gewicht hatte. Seine j\u00fcdische Abstammung wurde auch ins Spiel gebracht, aber man konnte Antisemitismus in Australien nicht wirklich rechtfertigen, obwohl man den Juden sehr wohl skeptisch gegen\u00fcberstand. Da man aber seine Allianz mit der kommunistischen Partei Australiens und die Folgen daraus f\u00fcrchtete, setzt man ihn als \u201eunerw\u00fcnschten Kommunisten\u201c unter Druck, in der Hoffnung, dass er m\u00f6glichst das Land wieder verlassen w\u00fcrde. Ihn als Kommunist blo\u00dfzustellen war im Gegensatz zum Antisemitismus in vollem Umfang m\u00f6glich und stie\u00df auf keine Hindernisse, dies in aller Vehemenz durch die t\u00e4gliche Presse zu betreiben.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn52\"><sup>[52]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31 wp-block-paragraph\">In diesem Sinne muss man klar festhalten, dass Egon Erwin Kisch w\u00e4hrend seines Australienaufenthaltes 1934 \/ 35 haupts\u00e4chlich als Kommunist hingestellt wurde&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32 wp-block-paragraph\">Am\u00a029.Nov.,\u00a0als mehrere Gerichtsverfahren gegen Kisch bereits anh\u00e4ngig waren res\u00fcmierte\u00a0Advocate auf Seite 7: Kisch Gailed. TO BE DEPORTED SOON AS POSSIBLE. Kischs Rechtsstreit \u00fcber seinen Aufenthalt in Australien begann mit vielen Widerspr\u00fcchlichkeiten in der Beweisf\u00fchrung. Viele Zeugen wurden an ihrer Aussage verhindert, ein Sprachentest in g\u00e4lischer Sprache wurde als Beweis gegen ihn herangezogen. Das wurde wiederum als absolut absurd hingestellt, und bei allen Anschuldigungen war der \u201e\u00e4tzende antisemitische Beisatz\u201c immer h\u00f6rbar und sp\u00fcrbar. Obwohl man dem Judentum sehr skeptisch und ablehnend gegen\u00fcberstand, war es von staatlicher Seite nicht m\u00f6glich, Juden und damit auch Egon Erwin Kisch vollst\u00e4ndig abzulehnen. Die spitzfindigen Bemerkungen und Anspielung waren aber trotzdem immer pr\u00e4sent und wurden bei dem Versuch, Kisch wieder au\u00dfer Landes zu bringen, miteingesetzt. Man wollte in dieser Angelegenheit schnell handeln, bevor Kisch eine zu gro\u00dfe Popularit\u00e4t gewann.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn53\"><sup>[53]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33 wp-block-paragraph\">Am 1. Dez. erschien die politische Einsch\u00e4tzung von The Westralien Judean<em>\u00a0(Perth), THE JEWISH COMMUNIST<\/em>. Die \u00f6ffentlichen Auftritte von Kisch als Kommunist in Australien wirbelten sehr viel Staub auf. Seine Theorien eines neuen Staatssystems, um \u201eArmut inmitten des Reichtums\u201c zu beseitigen, wurden \u00e4u\u00dferst kritisch gesehen und galten eigentlich als nicht umsetzbar. Sein kommunistisches Auftreten erzeugte Gegendruck. Hier wurde wiederum jede Argumentation \u00fcber den Kommunismus als Staatsform bei Kisch mit seiner j\u00fcdischen Abstammung negativ konnotiert.<a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftn54\"><sup>[54]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-34 wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-35 wp-block-paragraph\">In den 1930er Jahren wurde die Politik in Australien von einer kleinen, aber sehr aktiven kommunistischen Partei beeinflusst. Hauptangriffspunkte waren Streiks als Belastung der Gesamtwirtschaft. Die Regierung und Verwaltungsbeh\u00f6rden setzten sehr strenge polizeiliche Mittel ein, um deren Erstarken zu verhindern. Den sogenannte \u201eFriedenskongress\u201c der kommunistisch dominierten Bewegung gegen Krieg und Faschismus empfanden sie als Bedrohung. Daher schreckten die Beh\u00f6rden nicht davor zur\u00fcck, auch ausl\u00e4ndische, kommunistisch ausgerichtete Staatsb\u00fcrger mit Polizeigewalt an der Kongressteilnahme zu hindern. Durch das spektakul\u00e4re Auftreten von Kisch bei den Gerichtsverhandlungen und \u00f6ffentlichen Vortr\u00e4gen wurden diese Polizeiaktionen publik und boten den australischen Kommunisten eine aktuelle Propagandaplattform.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-36 wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich wiesen Medien leitenden Beamten ein Naheverh\u00e4ltnis zur NS-Ideologie und zu NS-Diplomaten nach. Als Argument zur Bekr\u00e4ftigung wurde von einigen Zeitungen die j\u00fcdische Abstammung Kischs ins Treffen gef\u00fchrt, um den Beh\u00f6rden auch rassistische Neigungen anzulasten. Auf Kischs j\u00fcdische Abstammung sind begrenzt Hinweise in Geheimdienstakten zu finden. In der Staatsaff\u00e4re, dem Auftreten von Kisch, wollten die Beh\u00f6rden einen Popularit\u00e4ts- und Machtzuwachs der Kommunisten verhindern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-37 wp-block-paragraph\">Das offizielle Australien hat die autorit\u00e4ren Regimes in Europa als Bollwerke gegen die weltweiten kommunistischen Machtinteressen gesehen. Den dortigen Menschenrechtsverletzungen wurden keine Aufmerksamkeit geschenkt. Australien hat die kriegerischen Expansionspl\u00e4ne Nazideutschlands nicht ernst genommen. Deshalb wurde der kommunistisch ausgerichtete \u201eFriedenskongress\u201c als \u00fcberfl\u00fcssig, ja abzulehnen, eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl,&nbsp;<em>Egon Erwin Kischs Reportagebuch \u201eLandung in Australien\u201c: Eine historisch-literarische Studie<\/em>&nbsp;(Sydney: University of New South Wales, 2009), 87. Kisch wurde von Henri Barbusse, dem franz\u00f6sischen Leiter des Weltkomitees gegen Krieg und Faschismus, entsandt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;The Westralian Judean (Perth, WA : 1924 &#8211; 1925; 1929 &#8211; 1955) View title info Sa. 1 Dez. 1934, Page 4, THE JEWISH COMMUNIST<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Padraic Gibson,&nbsp;<em>\u201cEgon Erwin Kisch and Black Australia<\/em>,\u201d In: Smith Evan (Hg.) Persian Jayne (Hg.), Vashti Jane (Hg.), Histories of fascism and anti-fascism in Australia.&nbsp;&nbsp;Abingdon, Oxon: New York, NY: Routledge; 2023. 61\u201379. S. 61\u201362.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref4\"><sup><strong><sup><strong>[4]<\/strong><\/sup><\/strong><\/sup><\/a><strong>&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Egon_Erwin_Kisch\">https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Egon_Erwin_Kisch<\/a>&nbsp;(abgerufen 20.12.2024)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>\u00a0<a>Daniela<\/a><em>\u00a0<\/em>Ihl,\u00a0<em>Egon Erwin Kischs Reportagebuch, Landung in Australien; Eine historisch-literarische Studie<\/em>. (University of New South Wales, Sydney 2009), 13\u201322.<br>Kisch h\u00e4tte als aus B\u00f6hmen stammender Einwohner Wiens durch Option die \u00f6sterreichische Staatsb\u00fcrgerschaft erlangen k\u00f6nnen, vgl:\u00a0Hannelore\u00a0Burger,\u00a0<em>Heimatrecht und Staatsb\u00fcrgerschaft \u00f6sterreichischer Juden<\/em>, ( Wien 2014\u00a0\u00a0) 132-138<br>https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Egon_Erwin_Kisch (abgerufen 20.11.2024)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>\u00a0<a>Karl R\u00f6ssel, \u201c<em>Landung in Australien: Auf den Spuren von Egon Erwin Kisch,in<\/em>: \u201d SoZ Sozialistische Zeitung Nr.25, (K\u00f6ln Dezember 2001), 16-18.<\/a><br>http:\/\/www.die-welt-ist-keine-ware.de\/vsp\/soz\/012516.htm, (abgerufen 16.12.2024)16.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>&nbsp;Marcus G Patka, Egon Erwin Kisch \/ Stationen im Leben eines streitbaren Autors. (Wien: B\u00f6hlau 1997); Kapitel: Triumph in Australien, 204-276.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>&nbsp;<a>Marcus G. Patka<em>, \u201cEgon Erwin Kisch und sein Wandel vom gl\u00e4ubigen Kommunisten&nbsp;<\/em><\/a><em>zum bekennenden Juden im Spiegel seiner Literatur<\/em>,\u201d in Judentum und Arbeiterbewegung, Hrsg. Markus B\u00f6rer, Anja Jungfer und Jakob St\u00fcrman (De Gruyter, 2018, 239\u2013253).239\u2013240.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>&nbsp;Patka,&nbsp;<em>Kisch Wandel vom gl\u00e4ubigen Kommunisten<\/em>, 241.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a>\u00a0<a>Marcus G<em>\u00a0Patka<\/em>, Egon Erwin Kisch \/\u00a0<em>Stationen im Leben eines streitbaren Autors<\/em>. (Wien: B\u00f6hlau 1997);\u00a0<\/a><br>Walter<em>\u00a0<\/em>Kleindel:\u00a0<em>Das gro\u00dfe Buch der \u00d6sterreicher. 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild, Namen, Daten, Fakten. Unter Mitarbeit von Hans Veigl<\/em>. (Ueberreuter\u00a0Wien 1987) 243.<br>https:\/\/www.geschichtewiki.wien.gv.at\/Egon_Erwin_Kisch (abgerufen 21.11.2024)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>&nbsp;https:\/\/wk1.staatsarchiv.at\/propaganda-kuenstler-und-kpq\/kriegspressequartier\/index.html.\u201cKriegspressequartier,\u201d \u00d6sterreichisches Staatsarchiv, zuletzt abgerufen 6. Dezember 2014,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>, Vajda Stephan,&nbsp;<em>Felix Austria, Eine Geschichte \u00d6sterreichs<\/em>&nbsp;(Wien 1980), 567, Die Versorgung war seit 1915 unzureichend, es mussten Lebensmittelkarten eingef\u00fchrt werden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>&nbsp;Hannelore&nbsp;Burger,&nbsp;<em>Heimatrecht,&nbsp;<\/em>132-138<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>&nbsp;https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/526586\/die-tschechoslowakei-von-1918-bis-1939\/.Gottfried Rhode, \u201c<em>Die Tschechoslowakei von 1918 &#8211; 1939<\/em>,\u201d APuZ Politik und Zeitgeschichte 1962 49.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref15\"><sup>[15]<\/sup><\/a>\u00a0Radio Prague International, Czech Radio \u201c<em>Die Geschichte der Tschechoslowakei und ihre Teilung vor 10 Jahren,<\/em>\u201d, (zuletzt abgerufen 22. Dezember 2024)<br><a href=\"https:\/\/deutsch.radio.cz\/die-geschichte-der-tschechoslowakei-und-ihre-teilung-vor-10-jahren-8068712.\">https:\/\/deutsch.radio.cz\/die-geschichte-der-tschechoslowakei-und-ihre-teilung-vor-10-jahren-8068712.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>&nbsp;https:\/\/www.dhm.de\/lemo\/kapitel\/ns-regime\/ausgrenzung-und-verfolgung\/nuernberger-gesetze-193&nbsp;(abgerufen 20.1.2025)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref17\"><sup>[17]<\/sup><\/a>&nbsp;D\u00fcmling, Albrecht,&nbsp;<em>Die verschwundenen Musiker<\/em>: J\u00fcdische Fl\u00fcchtlinge in Australien. K\u00f6ln: B\u00f6hlau Verlag; G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 2011. 143-162, 145-147.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>\u00a0https:\/\/www.kommunismusgeschichte.de \/forschen\/archive\/article\/detail\/akten-der-communist-party-of-australia-bundesstaat-victoria-melbourne-australien.\u00a0<em>Akten der Communist Party of Australia (Bundesstaat Victoria), Melbourne, Australien<\/em>\u201d, abgerufen am 22. Dezember 2024,\u00a0<a href=\"https:\/\/www-auscp-org-au\/\">https:\/\/www-auscp-org-au<\/a>\u00a0\u00a0(27.1.2025);<br><a href=\"https:\/\/www.aph.gov.au\/About_Parliament\/Parliamentary_departments\/Parliamentary_Library\/Research\/FlagPost\/2020\/October\/100th_Anniversary_Communist_Party_of_Australia\">https:\/\/www.aph.gov.au\/About_Parliament\/Parliamentary_departments\/Parliamentary_Library\/Research\/FlagPost\/2020\/October\/100th_Anniversary_Communist_Party_of_Australia<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>&nbsp;David W. Lovell , Kevin Windle, Our Unswerving Loyalty,&nbsp;<em>\u201cA documentary survey of relations between the Communist Party of Australia and Moscow, 1920\u20131940<\/em>\u201d Taschenbuch (ANU E Press,&nbsp;&nbsp;2011).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref20\"><sup>[20]<\/sup><\/a>&nbsp;<a><\/a><a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/44926455\">https:\/\/www.jstor.org\/stable\/44926455<\/a>&nbsp;Kommunismusgeschichte;&nbsp;<em>Aus den Annalen der Kommunisten Australiens, Parteichronik<\/em>\u2026 (abgerufen 8.12.2025)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref21\"><sup>[21]<\/sup><\/a>https:\/\/www.aph.gov.au\/About_Parliament\/Parliamentary_departments\/Parliamentary_Library\/Research\/FlagPost\/2020\/October\/<em>100th_Anniversary_Communist_Party_of_Australia<\/em>(abgerufen 27.1.2025)<br>Rodney Gouttman,\u00a0<em>The Communist Party of Australia and the Jewish Problem<\/em>, in: MENORAH Australian Journal of Jewish Studiens, Volume 2, Issue 3 (1988) 68-76.\u00a0Die CPA war offiziell ein Gegner des Zionismus<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref22\"><sup>[22]<\/sup><\/a>\u00a0<a>Daniela<\/a>\u00a0Ihl, ,\u00a0<em>Kischs Reportagebuch,<\/em>. 87-99, Landung in Australien; Kapitel 4.3. Der Fall Kisch als Medienereignis: Die Berichterstattung in der australischen Presse. 148-165.<br>Markus G.\u00a0Patka,\u00a0<em>Egon Erwin Kisch \/ Stationen im Leben eines streitbaren Autors<\/em>. (Wien: B\u00f6hlau 1997), Kapitel: Triumph in Australien, 204-276.<br>Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung, Nr.25, 16-18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref23\"><sup>[23]<\/sup><\/a>&nbsp;Original Wortlaut des \u00a7 3 gh des Einwanderungsgesetzes: \u201eAny Person declared by the minis-ter to be, in his opinion from information received from Government of the United Kingdom, or of any other part of the British Dominions, or from any foreign government through official or diplomatic channels, undesirable as inhabitant of, or visitor to the Commonwealth\u201d zitiert in: Commonwealth of Australia Parliamentary Debates. 145 Senate and House of Representa-tives, 23.10.1934-4.12.1934. Case of Herr Kisch.&nbsp;S. 256, zit. Nach: Daniela Ihl,&nbsp;&nbsp;Kischs Reportagebuch, 89.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref24\"><sup>[24]<\/sup><\/a>&nbsp;National Archives of Australia: Series A 432 1934\/1736 Part 1.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref25\"><sup>[25]<\/sup><\/a>&nbsp;<a>Daniela Ihl,&nbsp;&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 89<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref26\"><sup>[26]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl,&nbsp;&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 90<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref27\"><sup>[27]<\/sup><\/a>\u00a0Padraic\u00a0<a>Gibson,\u00a0<em>Egon Erwin Kisch and Black Australia<\/em><\/a>, 61\u201362.<br><a href=\"https:\/\/usearch.univie.ac.at\/primo-explore\/search?query=any,\">https:\/\/usearch.univie.ac.at\/primo-explore\/search?query=any,<\/a><br>contains,10.4324~2F9781003120964&amp;tab=default_tab&amp;search_scope=UWI_UBBestand&amp;vid=UWI&amp;offset=010.4324\/9781003120964<a>(<strong>G<\/strong>erichtsverfahren)<\/a><br>Padraic Gibson,\u00a0<em>Egon Erwin Kisch and Black Australia<\/em>. S. 63<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref28\"><sup>[28]<\/sup><\/a>&nbsp;<a>Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 94.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref29\"><sup>[29]<\/sup><\/a>&nbsp;<a>Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 94<\/a>. Deportation Order unterzeichnet vom Innenminister Paterson. In: National Archives of Australia: A 446 2003 \/1957\/21371<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref30\"><sup>[30]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 95<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref31\"><sup>[31]<\/sup><\/a>&nbsp;Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung, Nr.25, 17.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref32\"><sup>[32]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 95<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref33\"><sup>[33]<\/sup><\/a>\u00a0Daniela Ihl,\u00a0<em>Kischs Reportagebuch<\/em>,\u00a0\u00a096.\u00a0\u00a0<br>Egon Erwin Kisch\u00a0\u00a0:\u00a0<em>Gesammelte Werke in Einzelausgaben<\/em>\u00a012 B\u00e4nde. (Hrsg. Bodo Uhse und Gisela Kisch ) Berlin, Aufbau Verlag.: Band IV. Paradies Amerika. Landung in Australien. 3. Auflage. Berlin Weimar 1978.\u00a0\u00a0S. 426 ff.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref34\"><sup>[34]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 161<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref35\"><sup>[35]<\/sup><\/a>&nbsp;<a>Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 162, Commonwealth Law Reports. Case determined in the High Court of Australia: The King Against Fletcher and Another. Ex Parte Kisch. Jan 29,30,31 1934; Feb. 1,6. 1935. Vol. 52 1934-1935. S 249<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref36\"><sup>[36]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl<em>, Kischs Reportagebuch<\/em>, 163, Commonwealth Law Reports. Case determined in the High Court of Australia: The King Against Fletcher and Another.&nbsp;Ex Parte Kisch. Jan 29,30,31 1934; Feb. 1,6. 1935. Vol. 52 1934-1935. S 252.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref37\"><sup>[37]<\/sup><\/a>&nbsp;Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung Nr.25, 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref38\"><sup>[38]<\/sup><\/a>&nbsp;The&nbsp;Argus&nbsp;(Melbourne, ,Vic.: 1848-1957) 28.2.1935, Page 12<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref39\"><sup>[39]<\/sup><\/a>&nbsp;Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung Nr.25, 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref40\"><sup>[40]<\/sup><\/a>&nbsp;<a>Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung Nr.25, 18.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref41\"><sup>[41]<\/sup><\/a>\u00a0Philipp\u00a0Strobl,\u00a0<em>Die Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen, Eine medienhistorische Diskursanalyse<\/em>, in: Studien zur Zeitgeschichte, Band 109, (Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2019), 10.;<br>Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung Nr.25, 16-18<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref42\"><sup>[42]<\/sup><\/a>\u00a0The Sun News-Pictorial (Melbourne, Vic. : 1922 &#8211; 1954; 1956) View title info Mo. 29 Okt. 1934, Page 5<br>Rodney Gouttman,\u00a0<em>Was it ever so? Anti-Semitism in Australia 1860 1950<\/em>, in: Humanities Research Vol. XII No 1, Australian Jewich Historical Society, (2005) 59-61.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref43\"><sup>[43]<\/sup><\/a>&nbsp;Advocate, 29 Nov. 1934, 7, Kisch Gaoled.&nbsp;<em>TO BE DEPORTED SOON AS POSSIBLE.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref44\"><sup>[44]<\/sup><\/a>\u00a0Sir Robert Gordon, Menzies (* 20.12.1894 in Jeparit, Victoria; \u2020 15.\u00a05.1978 in Melbourne) Jurist und Politiker. Premierminister von 1939 bis 1941 und von 1949 bis 1966.<br>Karl R\u00f6ssel, SoZ &#8211; Sozialistische Zeitung Nr.25, Kapitel Nachkriegsaktualit\u00e4t 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref45\"><sup>[45]<\/sup><\/a>&nbsp;Daniela Ihl,&nbsp;<em>Kischs Reportagebuch<\/em>, 97,98&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref46\"><sup>[46]<\/sup><\/a>n. A. \u201cHerr Kisch\u2019s Exclusion,\u201d\u00a0<em>The West Australian<\/em>, 13. November 1934,\u00a0<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/32817156?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%20melbourne%20communist%2C%20jewish#\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/32817156?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%20melbourne%20communist%2C%20jewish#<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref47\"><sup>[47]<\/sup><\/a>n.A. \u201cNot Wanted Here,\u201d\u00a0<em>The Age<\/em>, 8. November 1934, Link.\u00a0<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/205084479?searchTerm=egon%20erwin%20kisch\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/205084479?searchTerm=egon%20erwin%20kisch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref48\"><sup>[48]<\/sup><\/a>\u00a0The Courier-Mail (Brisbane, Qld. : 1933 &#8211; 1954), Mi 14 Nov 1934, Page 12 &#8211; THE CASE OF KISCH\u00a0<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/35634269\/1953649\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/35634269\/1953649<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref49\"><sup>[49]<\/sup><\/a>\u00a0The Sun (Sydney, NSW : 1910 &#8211; 1954), Do 15 Nov 1934, Page 27 &#8211; LOCKED IN<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/230152786?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%20communist%2C%20jewish\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/230152786?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%20communist%2C%20jewish<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref50\"><sup>[50]<\/sup><\/a>\u00a0The Daily Telegraph (Sydney, NSW : 1931 &#8211; 1954) View title info Mo. 19 Nov. 1934, Page 1,\u00a0\u00a0Kisch Gives Message To Crowd<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/246997924?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%2C%20conference%2C%20fascism%20kisch%2C%20congress%2C%20fascism#\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/246997924?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%2C%20conference%2C%20fascism%20kisch%2C%20congress%2C%20fascism#<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref51\"><sup>[51]<\/sup><\/a>\u00a0Border Morning Mail (Albury, NSW : 1934 &#8211; 1935; 1938 &#8211; 1954), Mo 19 Nov 1934, Page 1 &#8211; EGON ERWIN KISCH<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/271683699\/30685662\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/271683699\/30685662<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref52\"><sup>[52]<\/sup><\/a>&nbsp;The Argus (Melbourne, Vic. : 1848 &#8211; 1957) View title info Do. 22 Nov. 1934,&nbsp;&nbsp;Page 9&nbsp;&nbsp;NEW KISCH PROBLEM<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref53\"><sup>[53]<\/sup><\/a>\u00a0Advocate (Burnie, Tas. : 1890 &#8211; 1954) View title info Do. 29 Nov. 1934\u00a0\u00a0Page 7, Kisch Gaoled. TO BE DEPORTED SOON AS POSSIBLE.<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/10995512?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%2C%20speech%2C%20communist\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/10995512?searchTerm=egon%20erwin%20kisch%2C%20speech%2C%20communist<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/F337E562-AAB0-45AB-9ACC-AF3A5A030663#_ftnref54\"><sup>[54]<\/sup><\/a>n.A. \u201cThe Jewish Communist,\u201d\u00a0<em>The Westralian Judean<\/em>, 1.\u00a0Dezember 1934,<br><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/260742580?searchTerm=kisch%20communism%20jewish\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/260742580?searchTerm=kisch%20communism%20jewish<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Aufsatzsammlung analysiert die Darstellung und Diskussion von Flucht und Migration in der australischen Presse der sp\u00e4ten 1930er Jahre. 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