{"id":254,"date":"2025-08-14T08:55:00","date_gmt":"2025-08-14T08:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=254"},"modified":"2025-08-22T08:51:27","modified_gmt":"2025-08-22T08:51:27","slug":"undesirable-migrants-darstellungen-judischer-einwandererinnen-in-the-daily-telegraph-im-zeitraum-von-1938-bis-1939","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mom.univie.ac.at\/?p=254","title":{"rendered":"\u201eUndesirable migrants\u201c \u2013 Darstellungen j\u00fcdischer Einwanderer:innen in \u201eThe Daily Telegraph\u201c im Zeitraum von 1938 bis 1939 &#8211; Anna-Maria Schierhuber, Thomas Leitner"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Aufsatzsammlung analysiert die Darstellung und Diskussion von Flucht und Migration in der australischen Presse der sp\u00e4ten 1930er Jahre. Im Zentrum steht die Frage, wie Presseberichte zur Konstruktion von Fremdheit, Zugeh\u00f6rigkeit und nationaler Identit\u00e4t beitrugen, insbesondere im Kontext globaler Fluchtbewegungen aus dem nationalsozialistischen Europa. Die Blogbeitr\u00e4ge untersuchen anhand diskursanalytischer Methoden, welche Narrative \u2013 etwa Bedrohung, \u00dcberfremdung, \u00f6konomische Belastung oder Humanit\u00e4t \u2013 in f\u00fchrenden australischen Zeitungen reproduziert und verhandelt wurden. Besonderes Augenmerk gilt dabei der restriktiven \u201eWhite Australia Policy\u201c und der grundlegenden Pr\u00e4gung nationaler Identit\u00e4t durch Medienrhetorik. Die unterschiedlichen Beitr\u00e4ge nehmen spezifische Fallbeispiele in den Blick, darunter die Berichterstattung \u00fcber die \u00c9vian-Konferenz, die Aufnahme j\u00fcdischer Fl\u00fcchtlinge, die Darstellung unbegleiteter Migrant:innen und die spezifischen Narrative zu einzelnen Gruppen oder Ereignissen. Ebenso werden die Wechselwirkungen von Politik, Presse und \u00d6ffentlichkeit sowie die Spielr\u00e4ume f\u00fcr solidarische oder ausgrenzende Diskurse beleuchtet. Methodisch basiert das Projekt auf der Auswertung digitalisierter Zeitungsquellen und einer multiperspektivischen Herangehensweise im Rahmen eines universit\u00e4ren Lehrprojekts. Insgesamt verdeutlicht die Beitr\u00e4ge die historische Verwobenheit von medialen Diskursen, migrationspolitischer Praxis und gesellschaftlicher Identit\u00e4tsbildung, deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart reichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"116\" height=\"398\" src=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable2-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-261\" srcset=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable2-2.png 116w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable2-2-87x300.png 87w\" sizes=\"auto, (max-width: 116px) 100vw, 116px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Artikel zur Kategorie \u201cEthnizit\u00e4t\u201d vom 23.03.1939.\u00a0\u201cRefugees\u2019 Fate in Wartime: Muddle Over Aliens, Official Asserts.\u201d\u00a0<a>The Daily Telegraph 4, Nr. 1 (1939): S. 8, 23.03.1939.\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247553516?searchTerm=Refugees%27%20Fate%20in%20Wartime\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247553516?searchTerm=Refugees%27%20Fate%20in%20Wartime<\/a>,\u00a0zugegriffen am 21.02.2025.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">\u201eUndesirable migrants\u201c \u2013 Darstellungen j\u00fcdischer Einwanderer:innen in \u201eThe Daily Telegraph\u201c im Zeitraum von 1938 bis 1939<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anna-Maria Schierhuber, Thomas Leitner<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1 wp-block-paragraph\"><strong>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph\">Die Jahre 1938 und 1939 stellten f\u00fcr die Minderheiten in \u00d6sterreich, darunter auch die gro\u00dfe Gruppe der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung, einen einschneidenden Wendepunkt im allt\u00e4glichen Leben dar. Hatte man vor dem Anschluss \u00d6sterreichs an das Deutsche Reich am 11. M\u00e4rz 1938 noch stets die geringe Hoffnung, die Brutalit\u00e4t und Grausamkeit der Nationalsozialisten zu umgehen, zeigte der breite Jubel am Heldenplatz, aber auch die Reichspogromnacht im November desselben Jahres, dass die eigene Heimat f\u00fcr viele nicht mehr sicher war.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Zahlreiche J\u00fcdinnen und Juden flohen nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten in der Weimarer Republik zun\u00e4chst nach Frankreich, Belgien und in die Tschechoslowakei, um so dem Terror des Naziregimes kurzfristig zu entkommen. Als jedoch \u00d6sterreich 1938 in das Deutsche Reich eingegliedert wurde, schwand die Hoffnung eines baldigen Kollapses des Regimes, was zu einer globaleren j\u00fcdischen Migrationswelle in fernere Gebiete, wie den USA, Kanada oder Australien, f\u00fchrte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Jene gro\u00dfen Einwanderungsstr\u00f6me von deutschsprachigen Migrant:innen wurden jedoch von vielen Gesellschaften rund um den Globus oftmals als negativ erachtet, was sich ebenso in der fehlenden internationalen Hilfsbereitschaft f\u00fcr jene j\u00fcdischen Vertriebenen widerspiegelte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph\">Der vorliegende Text befasst sich mit der Flucht nach Australien nach der NS-\u00dcbernahme. Die Rezeption vieler Deutschsprachiger war nach dem Ersten Weltkrieg in zahlreichen L\u00e4ndern, darunter auch Australien, schlecht. Viele Teile der Bev\u00f6lkerung sahen in den deutschen Migrant:innen potentielle Spion:innen f\u00fcr das Deutsche Reich. Gleichzeitig war Australien in dieser Zeit gepr\u00e4gt von einer Isolationspolitik, der \u201eWhite Australia Policy\u201c, was die Stimmung gegen\u00fcber jenen Hilfsbed\u00fcrftigen weiter tr\u00fcbte. Diese Arbeit hinterfragt, wie sich die wesentlichen Ereignisse in Europa, speziell der Anschluss \u00d6sterreichs und die Novemberpogrome, auf die allgemeine Darstellung und Meinung gegen\u00fcber den j\u00fcdischen Einwander:innen auswirkten. Welches Bild wurde von deutschsprachigen-j\u00fcdischen Migrant:innen in der \u00d6ffentlichkeit gezeichnet? Hierbei analysiert der Text die rechts-konservative Tageszeitung \u201eThe Daily Telegraph\u201c anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring auf zwei zentrale Leitthemen: die ethnische Zuschreibung und die wirtschaftliche Darstellung von deutschsprachigen-j\u00fcdischen Migrant:innen. Die vorliegende Arbeit ist hierbei in zwei Hauptabschnitte eingeteilt: Das erste Kapitel liefert eine Kontextualisierung der beschreibenden Hauptereignisse und der gesellschaftlichen und politischen Verh\u00e4ltnisse Australiens der Zwischenkriegszeit, w\u00e4hrend das zweite Hauptkapitel die Analyse wiedergibt. Somit soll beschrieben werden, ob sich das Bild von deutschsprachigen j\u00fcdischen Migranten:innen binnen weniger Jahre in der australischen Gesellschaft ver\u00e4ndert hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4 wp-block-paragraph\"><strong>2. \u201eOn passage to 1939\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-5 wp-block-paragraph\"><strong>2.1. Anschluss und Radikalisierung<\/strong><br>Wie bereits erw\u00e4hnt, stellten die Jahre 1938 und 1939 einen massiven Einschnitt im Leben tausender J\u00fcdinnen und Juden in \u00d6sterreich dar. Der Anschluss an das Deutsche Reich brachte eine Radikalisierung der Bev\u00f6lkerung mit sich. In Deutschland gab es bereits seit der Machterlangung der NSDAP 1933 eine stetige Verfolgung und Entmenschlichung der j\u00fcdischen Gesellschaft und anderen vom Regime erachteten Gegnern.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>\u00a0Die \u201eN\u00fcrnberger Gesetze\u201c aus dem Jahr 1935 zeigen dabei die klar antisemitisch- gepr\u00e4gte Ideologie der Nationalsozialisten. \u201eRassenhygiene\u201c und \u201eRassenanthropologie\u201c z\u00e4hlten zu den nationalsozialistischen \u201eLeitwissenschaften\u201c und gaben eine Methodik und Legitimation f\u00fcr die Gesundheits- und Rassenpolitik des NS-Staates. Die Nationalsozialisten wollten der eigenen Aussage nach jene selbsternannten \u201eMinderwertigen\u201c, \u201eUnerw\u00fcnschten\u201c und als \u201eGegenrasse\u201c definierten Menschen systematisch ausrotten\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>\u00a0Diese Ideologie wurde nun mit dem Anschluss an das Deutsche Reich ebenfalls im zuvor unabh\u00e4ngigen \u00d6sterreich stimuliert. Rund 250.000 der sch\u00e4tzungsweise 1,8 Millionen Wiener:innen jubelten am 15. M\u00e4rz am Heldenplatz Adolf Hitler bei seiner Rede zu. Zahlreiche nun durch den Anschluss \u201emarginalisierte\u201c Gruppen erkannten die Gefahr fr\u00fch und versuchten, das Land sicher zu verlassen. Kommunisten, Juden, Sozialisten und anderen Randgruppen wurde die Ausreise an den Grenzen verboten. Sie wurden zur\u00fcck in ihre Heimat geschickt und oftmals nach einer kurzen Zeit in ein Konzentrationslager deportiert. Der erste Transport sogenannter \u201eSchutzh\u00e4ftlinge\u201c geschah bereits am 1. April 1938 nach Dachau.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph\">Der Anschluss \u00d6sterreichs an das Deutsche Reich unterdr\u00fcckte St\u00f6rungen innerhalb der Gesellschaft zum Vorschein. Bereits vor dem Einzug Hitlers kam es in der Ersten Republik zu vielen Aufst\u00e4nden und Demonstrationen von NS-Anh\u00e4ngern gegen den Parlamentarismus und sp\u00e4ter den Austrofaschismus. Der Anschluss erm\u00f6glichte nun, dass die rassistische und antisemitische NS-Ideologie in die \u00d6ffentlichkeit getragen werden konnte, Tendenzen, die sich, wie bereits erw\u00e4hnt, in \u00d6sterreich schon seit langem abgezeichnet hatten. Ebenso kam es am 11. M\u00e4rz 1938 zur von der F\u00fchrungsetage der Nationalsozialisten proklamierten \u201eRevolution von Unten\u201c. Dieser Aufstand begann zun\u00e4chst mit friedlichen und unbewaffneten, jedoch \u00e4u\u00dferst prominenten Stra\u00dfendemonstrationen. In den n\u00e4chsten Tagen sollte diese \u201eRevolution\u201c jedoch eine Eigendynamik entfalten, welche deutlich aggressiver war. Jene \u201eAggressivit\u00e4t\u201c spiegelte sich in h\u00e4ufig spontanen, von \u00f6rtlichen Partei- und Formationsf\u00fchrern inszenierten Aktionen gegen Einrichtungen des alten Regimes oder politischer Gegner. Oftmals reichten einfache Drohungen aus, um ein kurzfristiges Ziel zu erreichen: Entlassungen \u201eunerw\u00fcnschter\u201c Personen, \u00dcbergabe von Posten oder Auszahlungen von Sonderzulagen. Sachbesch\u00e4digungen j\u00fcdischen Eigentums waren dabei nicht selten. Der Anschluss \u00d6sterreichs kann wie eine Explosion beschrieben werden, welche die soziale, wirtschaftliche und politische Unzufriedenheit der letzten Jahre darstellte, und dessen Wucht jenes Potential von Antisemitismus letztendlich freisetzte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-7 wp-block-paragraph\">Den H\u00f6hepunkt der Ausschreitungen gegen die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung stellten die Novemberpogrome desselben Jahres dar. In \u00d6sterreich kam es in Wien, Klagenfurt, Villach, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck und in mehreren burgenl\u00e4ndischen und nieder\u00f6sterreichischen Stadtgemeinden zur massiven Zerst\u00f6rung j\u00fcdischen Eigentums und Synagogen und gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen auf die j\u00fcdischen Gemeinden. 27 Menschen wurden get\u00f6tet, darunter ebenfalls der Vorstand der Innsbrucker Judengemeinde Richard Berger.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>&nbsp;Eine der gewaltt\u00e4tigsten Ausschreitungen im November 1938 im gesamten Deutschen Reich gab es dabei in Wien, wo es schon im Oktober zu kleineren pogromartigen Exzessen kam.&nbsp;<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>&nbsp;Jene Novemberpogrome stellten hierbei nicht einen, wie von den NS-Anh\u00e4ngern oftmals bezeichneten, Rachefeldzug aufgrund eines \u201espontanen Ausbruch des Volkszorns\u201c dar, sondern es waren von der h\u00f6chsten Stelle angeordnete und von der NSDAP auf Gau- und Kreisebene organisierte Ausschreitungen gegen die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung. Neben Dem\u00fctigungen kam es ebenfalls zu zahlreichen Massenverhaftungen Angeh\u00f6riger der j\u00fcdischen Gemeinde, welche vorl\u00e4ufig festgenommen, dokumentiert und nach Stunden oder Tagen wieder freigelassen wurden. In Wien allein wurden \u00fcber 6.800 J\u00fcdinnen und Juden festgenommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-8 wp-block-paragraph\">Die Novemberpogrome im gesamten (erweiterten) Deutschen Reich stellten sowohl die ausgeweitete Radikalisierung der Bev\u00f6lkerung, die propagandistische Durchdringung, als auch die breite allgemeine Bereitschaft vieler Sozialgruppen zum Antisemitismus dar. Die Pogrome wurden zwar nicht von den H\u00f6herrangigen des NS-Regimes direkt offiziell angeordnet. Die Rede von Goebbels in M\u00fcnchen gegen Herschel Gr\u00fcnspan implizierte jedoch eindeutig eine Zustimmung zu allgemeinen Ausschreitungen gegen J\u00fcdinnen und Juden. Trotzdem zeigen die Zerst\u00f6rungen, Konfrontationen und Denotationen, auf welche Basis von Frust und Gewaltbereitschaft die Nationalsozialisten zur\u00fcckgreifen konnten.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a>Wolfgang Benz formuliert es in seiner Monografie \u201eGewalt im November 1938\u201c 2018, in der \u00dcberschrift f\u00fcr das zw\u00f6lfte Kapitel, treffend:&nbsp;<em>\u201eDer Holocaust begann im November 1938\u201c<\/em>.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn11\"><sup>[11]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-9 wp-block-paragraph\">Der Gedanke, die Heimat zu verlassen, war in der deutschen Reichsh\u00e4lfte deutlich schwerer gefallen. In der neu etablierten Ostmark, dem neuen Namen des ehemaligen \u00d6sterreich im Deutschen Reich, waren es der Anschluss und die deutliche Darstellung der Pl\u00fcnderung j\u00fcdischen Eigentums durch die Nationalsozialisten, welche die Fluchtbestrebungen ausl\u00f6sten. Die \u201eReichskristallnacht\u201c, wie sie von den Nationalsozialisten betitelt worden war, war f\u00fcr viele J\u00fcdinnen und Juden des \u201eAltreichs\u201c der zentrale Ansto\u00df das Land zu verlassen \u2013 f\u00fcr \u00d6sterreich versch\u00e4rfte sie die bestehende Tendenz zur Flucht weiter.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>&nbsp;<em>\u201eNun musste niemand mehr von der Notwendigkeit zur gr\u00f6ssten [sic!] Eile \u00fcberzeugt werden. Alle, alle, bis auf die ganz Alten oder zur Auswanderung wegen Krankheit Unf\u00e4higen hatten nur einen Gedanken: \u201aWie entkomme ich\u2018\u201c<\/em>.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>&nbsp;Die gesch\u00e4tzte Gesamtzahl, der zwischen dem Anschluss und November 1941 aus \u00d6sterreich emigrierten J\u00fcdinnen und Juden, betr\u00e4gt 130.000 Menschen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn14\"><sup>[14]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-10 wp-block-paragraph\"><strong>2.2.\u00a0Einwanderung nach Australien<\/strong><br>Die stetig wachsenden Migrationszahlen f\u00fchrten dazu, dass die internationale Staatengemeinschaft 1938 eine Konferenz im franz\u00f6sischen \u00c9vian-les-Bains organisierte. Die Verhandlungen f\u00fchrten jedoch zu keinem erfolgreichen Ergebnis.<sup>\u00a0<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn15\"><sup>[15]<\/sup><\/a><\/sup>Nur wenige Staaten wollten aktiv eine gro\u00dfe Anzahl von Fl\u00fcchtlingen aufnehmen. So pr\u00e4sentierte sich Australien, eines der Konferenzmitglieder, distanziert. Man bef\u00fcrchtete, wie andere Mitgliedstaaten, eine massive Einwanderung. Deswegen wollte man jede Geste, welche eine zahlenm\u00e4\u00dfig hohe Immigration ausl\u00f6sen konnte, in der Konferenz vermeiden.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn16\"><sup>[16]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-11 wp-block-paragraph\">Die australische Bev\u00f6lkerung war nach dem Ersten Weltkrieg stets stark britisch gepr\u00e4gt. Weniger als 2,8% der zwischenkriegszeitlichen Gesellschaft in Australien entstammten dabei nicht aus Gro\u00dfbritannien. Aus dieser \u00dcberdominanz des Britischen entstand mit der Zeit der Mythos, dass Australien stets britisch bleiben sollte, was eine Migration aus West- und Mitteleuropa in der zweiten H\u00e4lfte der 1930er Jahre zunehmend hemmen sollte. Jene Vorstellungen der \u00dcberlegenheit der britischen Kultur, welche die Australier:innen pr\u00e4gte, st\u00fctzte sich in weiterer Folge auf rassistische Vorurteile.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn17\"><sup>[17]<\/sup><\/a>&nbsp;Die Herkunft einer Person, in diesem Fall von Migrant:innen, spielte eine zentrale Rolle und deren Diskriminierung wurde zum&nbsp;<em>\u201enormalen und gesellschaftlich akzeptierten Verhalten\u201c<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>. Weiters kam es ab den 1920er Jahren in der Einwanderungspolitik zur Einf\u00fchrung eines Quotensystems, welche die Zuwanderung aus Ost- und S\u00fcdeuropa stark beschr\u00e4nkte, um so \u201e<em>das Britische\u201c&nbsp;<\/em>zu sch\u00fctzen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>&nbsp;Nun konnte der australische Staat ebenfalls rechtlich gegen eine unerw\u00fcnschte Einwanderung vorgehen. Diese \u201eWhite Australia Policy\u201c bestimmte die australische Einwanderungspolitik noch bis nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn20\"><sup>[20]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-12 wp-block-paragraph\">Die \u201eJewish Crisis\u201c, wie sie Katrina Stats in ihrem Aufsatz \u201e\u2018Characteristically Generous\u2018? Australian Responses to Refugees Prior to 1951\u201c nennt, galt als eine der st\u00e4rksten Gegens\u00e4tze gegen die rein-britische Ideologie des zwischenkriegszeitlichen Australiens. J\u00fcdische Migrant:innen waren in Australien genauso unerw\u00fcnscht wie die s\u00fcd- und osteurop\u00e4ischen Fl\u00fcchtlinge.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn21\"><sup>[21]<\/sup><\/a>&nbsp;Seit den fr\u00fchen 1930ern entwickelte sich eine eigene Ideologie der Rassifizierung der J\u00fcdinnen und Juden in Australien. Die australische Regierung zeigte sich zunehmend besorgt gegen\u00fcber der steigenden j\u00fcdischen Einwanderung.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn22\"><sup>[22]<\/sup><\/a>&nbsp;J\u00fcdische Migrant:innen galten als eine der zentralsten Gefahren f\u00fcr die australisch-britische Kultur und deren Arbeiterschaft, welche sich noch immer von der Weltwirtschaftskrise erholte.<sup>&nbsp;<\/sup>Gleichzeitig schrieb man ihnen das Vorurteil zu, dass die j\u00fcdische Gemeinde unf\u00e4hig w\u00e4re, sich in das Australische zu assimilieren.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn23\"><sup>[23]<\/sup><\/a>&nbsp;Die eingegliederten J\u00fcdinnen und Juden kamen dabei haupts\u00e4chlich aus dem anglophilen Milieu. Sie wurden als \u201egute Juden\u201c betitelt, welche im Gegensatz zu den afrikanischen oder europ\u00e4ischen der wei\u00dfen-christlichen Bev\u00f6lkerung gleichgestellt wurden. Nicht-angegliederte \u201eau\u00dfer-australische\u201d j\u00fcdische Einwander:innen w\u00e4ren hingegen \u201einternational organisiert\u201c und w\u00fcrden unter \u201ejeder Flagge\u201c handeln.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn24\"><sup>[24]<\/sup><\/a>&nbsp;Somit w\u00fcrden sie der australischen Wirtschaftskraft nur Schaden zuf\u00fcgen. Zu dieser pessimistischen Zuschreibung kam es ebenfalls im australischen Innenministerium, in welchem T.H. Garrett, der leitende Sachbearbeiter f\u00fcr allgemeine Verwaltungsangelegenheiten, 1936 Juden \u201eals Klasse\u201c von \u201eunerw\u00fcnschten Immigranten\u201c darstellte. Als Grund daf\u00fcr sah er die Unf\u00e4higkeit der J\u00fcdinnen und Juden, sich nicht zu assimilieren. In den Jahren nach dem Anschluss \u00d6sterreichs, dem Novemberpogrom und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges \u00e4nderte sich die Meinung des Innenministers zumindest in einem Aspekt. Die wirtschaftliche Erfahrung und Industrie, welche jene Migrant:innen nach Australien brachten, wurden ab dieser Zeit von ihm als positiv dargestellt, w\u00e4hrend die Kultur und Religion weiter negativ konnotiert wurden.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn25\"><sup>[25]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-13 wp-block-paragraph\">Jene hitzige Debatte wurde ebenfalls begleitet von einer nationalen Verachtung des Deutschen, welche noch aus dem Ersten Weltkrieg stammte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn26\"><sup>[26]<\/sup><\/a>&nbsp;Dass die J\u00fcdinnen und Juden von gro\u00dfen Teilen der deutschen Bev\u00f6lkerung, darunter auch Staatsvertretern, wie der Gestapo, ausgesto\u00dfen wurde, war in der breiten australischen Bev\u00f6lkerung unbekannt, und schm\u00e4lerte daher jene Vorurteile gegen\u00fcber die Migrant:innen nicht. Es bestanden vor allem im Bereich der nationalen Sicherheit ebenfalls Zweifel, ob sich diese Deutschsprachigen \u00fcberhaupt an die australischen Gesetze halten und sich angemessen der \u00f6rtlichen Kultur verhalten w\u00fcrden. Diese Argumente zeigten deutlich, dass die Flucht alleine keine wohlwollende Aufnahme in das Zufluchtsland garantierte. Vielen deutschen Einwander:innen wurde zudem nach dem Ausbruch des Weltkrieges eine Spionaget\u00e4tigkeit f\u00fcr das Dritte Reich zugesprochen. Australien blieb w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges treuer Verb\u00fcndeter des Britischen Empires, obwohl es Vorbehalte gegen\u00fcber dessen tats\u00e4chlicher strategischer Priorit\u00e4t gab. Somit ergab sich die paradoxe Vorstellung, dass J\u00fcdinnen und Juden aus dem nationalsozialistischen Regime flohen, tats\u00e4chlich jedoch genau f\u00fcr das Regime spionieren k\u00f6nnten, was das Misstrauen gegen jene Fl\u00fcchtlinge weiter vorantrieb.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn27\"><sup>[27]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-14 wp-block-paragraph\">Im Juni 1938 erkl\u00e4rte sich Australien zwar bereit, eine Zahl von 30.000 j\u00fcdischen Migrant:innen aufzunehmen \u2013 verteilt auf 5100 Einwanderer pro Jahr. Im Dezember 1938 wurde diese Zahl auf 15.000 reduziert.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn28\"><sup>[28]<\/sup><\/a>&nbsp;Diese Quote war hierbei jedoch nicht exklusiv f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden ausgelegt, sondern beinhaltete alle weiteren au\u00dferbritischen Einwanderungsantr\u00e4ge. Somit wurde prominent dargestellt, dass j\u00fcdische Fluchtbestrebungen als ein europ\u00e4isches, nicht ein australisches Problem angesehen wurden.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn29\"><sup>[29]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201e<em>Australia has no racial problem, and does not desire to import one (&#8230;).<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn30\"><sup>[30]<\/sup><\/a>, wie es vom australischen Delegierten in \u00c9vian hie\u00df, zeigt dabei jene geringe Bereitschaft der australischen Regierung f\u00fcr eine breite j\u00fcdische Migration.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn31\"><sup>[31]<\/sup><\/a>&nbsp;Trotz dieser \u00c4nderung kam es in den folgenden Jahren zu einem langsamen Umdenken in der Einwanderungspolitik, da sich die Repressionen und die Gewalt gegen die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung im Dritten Reich weiter verst\u00e4rkten. Zur Aufnahme der angegebenen 15.000 Fl\u00fcchtlinge kam es jedoch aufgrund des Ausbruches des Weltkrieges nicht. Insgesamt schafften es sch\u00e4tzungsweise bis dahin etwa nur 5.000 deutschsprachige Migrant:innen nach Australien.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn32\"><sup>[32]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-15 wp-block-paragraph\"><strong>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Analyse der Zeitungsartikel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-16 wp-block-paragraph\">Die Zeitung \u201eThe Daily Telegraph\u201c wurde 1879 als Konkurrent der Zeitung \u201eSydney Morning Herald\u201c gegr\u00fcndet und war in ihren Ansichten dem konservativen \u201eSydney Morning Herald\u201c \u00e4hnlich.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn33\"><sup>[33]<\/sup><\/a>1935 wurde der in Abb. 1 zu sehende Medienunternehmer Frank Packer Besitzer des \u201eDaily Telegraph\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn34\"><sup>[34]<\/sup><\/a>\u00a0und startete als Ort f\u00fcr moderne und progressive Ideen, entwickelte sich aber mit Packers Ann\u00e4herung an rechte Kreise allm\u00e4hlich zu einem rechteren Medium.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn35\"><sup>[35]<\/sup><\/a>\u00a0Au\u00dferdem gelang es dem \u201eDaily Telegraph\u201c in den 1940ern den \u201eSydney Morning Herald\u201c zu \u00fcberfl\u00fcgeln.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn36\"><sup>[36]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"369\" height=\"446\" src=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-256\" srcset=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable1.jpg 369w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable1-248x300.jpg 248w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: \u201cThe Daily-Telegraph\u201d-Gr\u00fcnder Frank Packer.\u00a0<a>\u201cFrank Packer 1968.jpg\u201d Wikimedia Commons, 1968.\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?search=Frank+Packer&amp;title=Special:MediaSearch&amp;type=image\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?search=Frank+Packer&amp;title=Special:MediaSearch&amp;type=image<\/a>, zugegriffen am 22.04.2025.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-17 wp-block-paragraph\"><strong>3.1. Die Kategorie \u201eEthnizit\u00e4t\u201c<\/strong><br>Der erste Artikel unter diesem Gesichtspunkt der Analyse erschien begleitend zur Konferenz von \u00c9vian am 9. Juli 1938. Der \u201eDaily Telegraph\u201c berichtete \u00fcber die Worte des australischen Delegierten, der sich in seiner Aussage, wie soeben bereits erw\u00e4hnt, gegen eine gro\u00dfangelegte Migration nach Australien aussprach<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn37\"><sup>[37]<\/sup><\/a>:\u00a0<em>\u201eAustralia has no racial problem, and does not desire to import one by any scheme of large-scale migration.\u201d<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn38\"><sup><strong><sup>[38]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-18 wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem wurde im Artikel betont, dass man die von Gro\u00dfbritannien kommende Migration weiterhin aufrechterhalten wolle, solange diese best\u00fcnde. Wenn man auch zugestand, eine bestimmte Anzahl \u00f6sterreichischer und deutscher J\u00fcdinnen und Juden mithilfe der \u201eJewish Welfare Society\u201c aufzunehmen, schien eine weitere Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen nicht m\u00f6glich. Als Hauptargument galt, dass man als junges Land Menschen aus der britischen Heimat bevorzugen w\u00fcrde. Auch wurde festgehalten, dass man nicht-britischen Einreisenden nicht dieselben Privilegien geben k\u00f6nnte, ohne Ungerechtigkeit zu erzeugen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn39\"><sup>[39]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-19 wp-block-paragraph\">Im November 1938 blieb die Stimmung \u00e4hnlich gegen\u00fcber j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlingen. In diesem Artikel vom 2. November ging es u. a. konkreter um die \u201eJewish Welfare Society\u201c. \u00c4hnlich wie im Juli sollte keine gro\u00dfe Massenmigration j\u00fcdischer Fl\u00fcchtlinge nach Australien stattfinden, wenn es nach der Organisation ging.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn40\"><sup>[40]<\/sup><\/a>\u00a0Im Artikel wurden daf\u00fcr allerdings, anders als im Juli, keine Abgrenzungstendenzen gegen\u00fcber Migrant:innen mit anderer Herkunft als Gro\u00dfbritannien sichtbar.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn41\"><sup>[41]<\/sup><\/a>\u00a0Stattdessen wurden wirtschaftliche Gr\u00fcnde genannt. Aus einer \u00e4hnlichen\u00a0\u00a0Richtung schienen die im Artikel vorgebrachten Argumente der Verantwortlichen der Gewerkschaften zu kommen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn42\"><sup>[42]<\/sup><\/a>\u00a0Sie f\u00fcrchteten, dass durch \u201e<em>alien migrants<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn43\"><sup>[43]<\/sup><\/a>\u00a0in vielen Branchen Arbeitslosigkeit entstehen w\u00fcrde. Dass man die Menschen aus rassistischen Gr\u00fcnden nicht aufnehmen wollte, verneinte der Artikel, da man Sympathie mit den Opfern der nationalsozialistischen Unterdr\u00fcckung habe. Ein anderes Bild k\u00f6nnte aber entstehen, wenn man miteinbezieht, dass man die Migrant:innen als \u201ealien\u201c bezeichnete.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn44\"><sup>[44]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"116\" height=\"398\" src=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-257\" srcset=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable2.png 116w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesirable2-87x300.png 87w\" sizes=\"auto, (max-width: 116px) 100vw, 116px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Artikel zur Kategorie \u201cEthnizit\u00e4t\u201d vom 23.03.1939.\u00a0\u201cRefugees\u2019 Fate in Wartime: Muddle Over Aliens, Official Asserts.\u201d\u00a0<a>The Daily Telegraph 4, Nr. 1 (1939): S. 8, 23.03.1939.\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247553516?searchTerm=Refugees%27%20Fate%20in%20Wartime\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247553516?searchTerm=Refugees%27%20Fate%20in%20Wartime<\/a>,\u00a0zugegriffen am 21.02.2025.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-20 wp-block-paragraph\">Im M\u00e4rz 1939 erschien ein Artikel mit \u00e4u\u00dferst spannenden Tendenzen, beruhend auf Aussagen eines Bediensteten des Commonwealths, welcher auch in Abb. 2 zu sehen ist. Zum einen wurde in der Schlagzeile von \u201erefugees\u201c gesprochen, zum anderen war im Artikel dann aber beinahe nur von \u201ealiens\u201c die Rede.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn45\"><sup>[45]<\/sup><\/a>\u00a0Damit ist der Artikel ein Beleg f\u00fcr die Ambiguit\u00e4t und Unsch\u00e4rfe, mit der die neuen australischen Einwohner:innen betrachtet wurden, wie auch June Factor in ihrer Analyse feststellte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn46\"><sup>[46]<\/sup><\/a>\u00a0Zwei dr\u00e4ngende Fragen des Artikels im Punkt \u201eEthnizit\u00e4t\u201c sollen kurz n\u00e4her behandelt werden. Einerseits kritisierte die zitierte Person die f\u00fcr Migrant:innen nach f\u00fcnf Jahren Leben im \u201cEmpire\u201d geplante Einb\u00fcrgerungsfrist als zu lang. Andererseits bestimmte die Ethnizit\u00e4t auch, wer f\u00fcr Australien in einen Krieg ziehen durfte. \u201eAliens\u201c wurde n\u00e4mlich nicht gestattet, in der Armee zu dienen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn47\"><sup>[47]<\/sup><\/a>\u00a0Es gab zwar Anfragen von Fl\u00fcchtlingen, der australischen Armee beizutreten, doch f\u00fcr viele australische Entscheidungstr\u00e4ger bestand zu diesem Zeitpunkt kein Unterschied zwischen deutschsprachigen Fl\u00fcchtlingen und Anh\u00e4nger:innen des Nationalsozialismus.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn48\"><sup>[48]<\/sup><\/a>.\u00a0Oder in Worten des Security Services von Sydney: \u201c<em>\u2018a person born and bred in Germany, of German parents, will never be anything but a German at heart\u2019; in the event of an invasion, \u2018such a person would unhesitatingly resume his German obedience\u2019.\u201c<\/em><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn49\"><sup>[49]<\/sup><\/a>\u00a0Gleichzeitig zeigten die Aussagen aber auch, dass Grenzen in Bezug auf Nationalit\u00e4t, Grenzen und Sympathien allm\u00e4hlich verschwammen, was z. B. daran sichtbar wurde, dass der Artikel Unsicherheit dahingehend zeigte, dass man in Zeiten eines Krieges nicht wusste, wie man sich etwa gegen\u00fcber \u00d6sterreicher:innen und deutschen Menschen verhalten sollte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn50\"><sup>[50]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-21 wp-block-paragraph\">J\u00fcdinnen und Juden wurden allerdings nicht explizit erw\u00e4hnt. Ebenfalls in diese Richtung ging der Bericht \u00fcber die \u201eAliens\u2018 Registration Bill\u201c, in der Einwanderer:innen in den ersten drei Monaten ihrer Einreise die M\u00f6glichkeit zur Registration gegeben wurde, wobei der zitierte Vertreter bef\u00fcrchtete,<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn51\"><sup>[51]<\/sup><\/a>&nbsp;dass ein&nbsp;<em>\u201ehostile alien<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn52\"><sup>[52]<\/sup><\/a>&nbsp;in dieser Zeit in Australien sein Unwesen treiben k\u00f6nnte. Stattdessen sollten sich Fl\u00fcchtlinge gleich bei ihrer Einreise registrieren, um die eigene Bev\u00f6lkerung und die zuk\u00fcnftigen B\u00fcrger:innen zu sch\u00fctzen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn53\"><sup>[53]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-22 wp-block-paragraph\">Im Mai berichtete der \u201eDaily Telegraph\u201c \u00fcber das Novum im Registrierungsprozess, dass Fl\u00fcchtlinge neben ihrer Nationalit\u00e4t angeben mussten, ob sie j\u00fcdisch waren. Das wurde allerdings vom zitierten Innenminister nicht mit religi\u00f6ser Bedeutung begr\u00fcndet, sondern mit versch\u00e4rften Einreiseregeln f\u00fcr \u201caliens\u201d. Auch in diesem Artikel kam die \u201eJewish Welfare Society\u201c zu Wort. Indem sie ein Register \u00fcber die neu angekommenen J\u00fcdinnen und Juden der letzten zwei Jahre an die f\u00f6derale Regierung geschickt hatte, sollte so im Falle einer Krise ein Beleg f\u00fcr die Regierung geschaffen werden, dass die j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlinge gute Einwohner:innen waren. Zudem grenzten sie sich von anderen Konfessionen ab, indem sie sagten, dass einige von ihnen ausl\u00e4ndische Spion:innen sein k\u00f6nnten. Interessant ist au\u00dferdem, dass der Artikel im Zusammenhang mit der \u201eJewish Welfare Society\u201c von Fl\u00fcchtlingen berichtete. Als es im ersten Teil um staatliche Regulationen ging, war allerdings von \u201ealiens\u201c und \u201c<em>alien migrants<\/em>\u201d<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn54\"><sup>[54]<\/sup><\/a>&nbsp;die Rede. Somit wurden die j\u00fcdischen Migrant:innen vom \u201cDaily Telegraph\u201d, abh\u00e4ngig vom Kontext, verschieden bezeichnet.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn55\"><sup>[55]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-23 wp-block-paragraph\">Im letzten Artikel war mit dem damaligen Bundesstaatsanwalt bzw. Justizminister William Hughes<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn56\"><sup>[56]<\/sup><\/a>&nbsp;eher ein Kritiker der Fl\u00fcchtlinge am Wort. F\u00fcr ihn waren durchschnittliche Australier:innen zu gutgl\u00e4ubig gegen\u00fcber den laut ihm teilweise arroganten \u201eforeigners\u201c. Er behauptete, dass Australien den \u201ealiens\u201c mehr Spielraum lassen w\u00fcrde, etwa bei der Gr\u00fcndung von Organisationen, als das umgekehrt der Fall sei. Au\u00dferdem bestand der gesamte Artikel nur aus Zitaten von Mr. Hughes und die Zitate verwendeten nie das Wort \u201emigrant\u201c oder \u201erefugee\u201c, sondern nur \u201ealien\u201c und &#8220;foreigner&#8221;.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn57\"><sup>[57]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-24 wp-block-paragraph\">Im Untersuchungszeitraum ist in Bezug auf &#8220;Ethnizit\u00e4t&#8221; zu beobachten, dass es insgesamt schwierig ist, gr\u00f6\u00dfere Trends zur Abbildung von Fl\u00fcchtlingen in den analysierten Berichten der australischen Zeitung \u201cThe Daily Telegraph\u201d aufzuzeigen, da die Darstellung sehr stark von den jeweils zu Wort kommenden Akteur:innen abhing. Auch der Anschluss \u00d6sterreichs und die Novemberpogrome schienen keinen direkten Einfluss auf die Darstellung von Fl\u00fcchtlingen im Blatt gehabt zu haben, allerdings \u00e4nderten sich die Beschreibungen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge. Um die Zeit der Konferenz von \u00c9vian wurden die Einwanderer:innen als nicht-britische Migrant:innen beschrieben.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn58\"><sup>[58]<\/sup><\/a>&nbsp;Daraufhin verschwand die Schilderung als nicht-britisch. Stattdessen benutzte man f\u00fcr die Migrant:innen die Bezeichnung \u201ealien\u201c alleinstehend<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn59\"><sup>[59]<\/sup><\/a>&nbsp;oder als Zusatz zu \u201emigrant\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn60\"><sup>[60]<\/sup><\/a>&nbsp;Daneben tauchte f\u00fcr diese Gruppe auch der Begriff \u201erefugee\u201c auf, h\u00e4ufig in Zusammenhang mit der \u201eJewish Welfare Society\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn61\"><sup>[61]<\/sup><\/a>&nbsp;Daher ist ein Deutungsmuster, dass der Ausdruck \u201ealien\u201c verwendet wurde, wenn sich zitierte Personen von den bzw. einigen Einwanderer:innen distanzieren wollten. Eine andere Interpretation der Begriffsvielfalt k\u00f6nnte auch die vorherrschende Unsch\u00e4rfe in Bezug auf ihre Einordnung in die australische Gesellschaft und eine nicht-eindeutige Haltung gegen\u00fcber den Einwanderer:innen sein, wie sie auch von June Factor beschrieben wird.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn62\"><sup>[62]<\/sup><\/a>&nbsp;Eine besondere Rolle nahm die \u201eJewish Welfare Society\u201c ein, die sich durch Religionszugeh\u00f6rigkeit abgrenzte. Beispielsweise passierte dies, indem sie Angeh\u00f6rige anderer Religionen der Spionage bezichtigte.&nbsp;<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn63\"><sup>[63]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-25 wp-block-paragraph\"><strong>3.2. Die Kategorie \u201eWirtschaft\u201c<\/strong><br>Im ersten Artikel vom 8. Februar 1939, hier in Abb. 3 zu sehen, berichtete der \u201eDaily Telegraph\u201c \u00fcber Versch\u00e4rfungen der Einreisebedingungen nach Australien f\u00fcr m\u00e4nnliche Fl\u00fcchtlinge, die nur noch problemlos einreisen konnten, wenn ihre Expertise in von Arbeitskr\u00e4ftemangel betroffenen Industriezweigen gebraucht wurde. Zudem wurde das sogenannte \u201elanding money\u201c auf 500\u00a3 erh\u00f6ht. Der Hintergrund war, dass Fl\u00fcchtlinge keine zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr die australischen Einwohner:innen schaffen sollten und ihnen Arbeitspl\u00e4tze wegnahmen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn64\"><sup>[64]<\/sup><\/a>\u00a0Dieses Motiv kam auch schon im November 1938 vor.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn65\"><sup>[65]<\/sup><\/a>\u00a0Derselbe Ton wurde ebenso Anfang M\u00e4rz 1939 angeschlagen, als die Zeitung den damaligen Innenminister McEwen zitierte, dass \u201e<em>alien immigrants<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn66\"><sup>[66]<\/sup><\/a>\u00a0keinen Vorrang gegen\u00fcber australischen Menschen bei der Jobvergabe haben durften. Im Worst-Case wollte das Commonwealth Migration so weit einschr\u00e4nken, dass Arbeitspl\u00e4tze von Australier:innen nicht gef\u00e4hrdet waren.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn67\"><sup>[67]<\/sup><\/a>\u00a0F\u00fcr ein Abr\u00fccken von dieser protektionistischen Arbeitsmarktpolitik gab es Ende Februar 1939 erste Anzeichen. Hier wurde auf die Wichtigkeit eines schnellstm\u00f6glichen Jobantritts f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge hingewiesen, da sie so zu besseren B\u00fcrger:innen werden w\u00fcrden. Zudem wurde in einem Abschnitt besonders betont, dass man \u00f6sterreichische und deutsche Jungen als Bauern trainierte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn68\"><sup>[68]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"320\" height=\"546\" src=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesireable3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-258\" srcset=\"https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesireable3.png 320w, https:\/\/mom.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Undesireable3-176x300.png 176w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Artikel zur Kategorie \u201cWirtschaft\u201d vom 08.02.1939.<a>Aliens Must Bring \u00a3500: Entry Made Harder.\u201d\u00a0<\/a>The Daily Telegraph 3, Nr. 277 (1939): S. 8, 08.02.1939.\u00a0<a href=\"https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247450182?searchTerm=aliens\">https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247450182?searchTerm=aliens<\/a>, zugegriffen am 21.02.2025.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-26 wp-block-paragraph\">Dieselben Tendenzen zeigten sich auch Anfang Mai, als der ehemalige Innenminister McEwen appellierte, dass von europ\u00e4ischen Migrant:innen<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn69\"><sup>[69]<\/sup><\/a>&nbsp;keine \u201e<em>foreign invasion<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn70\"><sup>[70]<\/sup><\/a>&nbsp;ausgehen w\u00fcrde, die australischen Lebensstandards nicht gesenkt werden w\u00fcrden und dass ein Anstieg von Migration w\u00fcnschenswert f\u00fcr Verteidigung und Wirtschaft Australiens seien. Das argumentierte er damit, dass migrierende M\u00e4nner nicht nur Arbeitnehmer seien, sondern auch Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr australische Arbeitskr\u00e4fte schaffen k\u00f6nnten. Zudem dachte er, dass man die zus\u00e4tzliche Bev\u00f6lkerung brauchen k\u00f6nnte, um die Abnahme von britischen Einwanderer:innen abzufedern und nicht in Gefahr zu laufen, von einem st\u00e4rker bev\u00f6lkerten Land herausgefordert zu werden.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn71\"><sup>[71]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-27 wp-block-paragraph\">Dieses Abr\u00fccken von der Meinung, dass Migration, die den Arbeitsbereich f\u00fcr Australier:innen gef\u00e4hrdete, unterbunden werden musste,<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn72\"><sup>[72]<\/sup><\/a>&nbsp;setzte sich im Juni 1939 fort, indem \u201cThe Daily Telegraph\u201d schon im Titel \u201e<em>Clear Thinking About Migration<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn73\"><sup>[73]<\/sup><\/a>&nbsp;forderte. Au\u00dferdem appellierte man erneut f\u00fcr mehr Arbeitskr\u00e4fte, jedoch mit dem Zusatz, dass man britische Einwanderung bevorzugte.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn74\"><sup>[74]<\/sup><\/a>&nbsp;Es lie\u00df sich somit immer noch eine \u00e4hnliche Haltung wie in \u00c9vian feststellen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn75\"><sup>[75]<\/sup><\/a>&nbsp;Wegen der abnehmenden Verf\u00fcgbarkeit der Brit:innen setzte man auf Migrant:innen als Arbeiter:innen. Sie sollten beim Weiterentwickeln der \u00f6konomischen und sozialen Struktur des Landes helfen. Hervorgehoben wurden etwa die F\u00e4higkeiten von deutschen und \u00f6sterreichischen Industriellen. Eine genauere Definition der gew\u00fcnschten Arbeitskr\u00e4fte stellte der Artikel allerdings nicht bereit.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn76\"><sup>[76]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebenso positiv wurde \u00fcber zwei deutsche j\u00fcdische M\u00e4dchen berichtet, die in ihrer Heimat in einer landwirtschaftlichen Schule ausgebildet wurden und in Begleitung von anderen jungen j\u00fcdischen<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn77\"><sup>[77]<\/sup><\/a>&nbsp;<em>\u201efarm migrants<\/em>\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn78\"><sup>[78]<\/sup><\/a>&nbsp;eintrafen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn79\"><sup>[79]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-28 wp-block-paragraph\">Somit l\u00e4sst sich als Fazit bez\u00fcglich der Kategorie Wirtschaft feststellen, dass es v. a. in den ersten Artikeln Ablehnung gegen\u00fcber den neuen Arbeitskr\u00e4ften gab.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn80\"><sup>[80]<\/sup><\/a>&nbsp;Gewisserma\u00dfen einen Ausrei\u00dfer stellte der chronologisch zweite Artikel vom 28. Februar 1939 dar.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn81\"><sup>[81]<\/sup><\/a>&nbsp;Zudem ist festzustellen, dass nur in einem Artikel explizit von J\u00fcdinnen und Juden als Migrant:innen gesprochen wurde.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn82\"><sup>[82]<\/sup><\/a>&nbsp;Die Religion von Migrant:innen im wirtschaftlichen Bereich wurde von der Zeitung daher nicht so stark thematisiert, wie in der Kategorie \u201cEthnizit\u00e4t\u201d.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn83\"><sup>[83]<\/sup><\/a>&nbsp;Stattdessen entwickelte sich im \u201eDaily Telegraph\u201c einigerma\u00dfen linear die Vorstellung, dass besonders Migrant:innen aus dem deutschsprachigen Raum n\u00fctzlich f\u00fcr die Wirtschaft seien.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn84\"><sup>[84]<\/sup><\/a>&nbsp;Trotz allem hoben aber speziell die Artikel vom 8. Mai und 27. Juni 1939 hervor, dass man britische Einwanderer:innen bevorzugen w\u00fcrde, nun aber gut ausgebildete Arbeitskr\u00e4fte aus anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern nehmen m\u00fcsse.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn85\"><sup>[85]<\/sup><\/a>&nbsp;Damit war britische Migration in der Wirtschaft l\u00e4nger wichtig als in allgemeineren Darstellungen zur Einwanderung.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn86\"><sup>[86]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-29 wp-block-paragraph\">Abschlie\u00dfend kann man auch in der Kategorie Wirtschaft feststellen, dass der Anschluss \u00d6sterreichs und die Novemberpogrome punktuell keine Auswirkungen auf die Darstellungen des \u201eDaily Telegraphs\u201c hatten. Zudem wurde der Begriff \u201ealien\u201c in der Kategorie Wirtschaft in drei von f\u00fcnf Artikeln als Begriff f\u00fcr Migrant:innen verwendet,<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn87\"><sup>[87]<\/sup><\/a>&nbsp;in den anderen wurde \u201emigrant\u201c alleine oder mit anderen Zus\u00e4tzen benutzt.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn88\"><sup>[88]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-black-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-30 wp-block-paragraph\"><strong>4. Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-31 wp-block-paragraph\">Abschlie\u00dfend kann festgestellt werden, dass sowohl der Anschluss \u00d6sterreichs an das Deutsche Reich als auch die Novemberpogrome f\u00fcr die \u00f6sterreichischen J\u00fcdinnen und Juden einschneidende Ereignisse darstellten.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn89\"><sup>[89]<\/sup><\/a>&nbsp;Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 lie\u00dfen sich nur ca. 5.000 aller Migrant:innen, die das Land verlie\u00dfen, in Australien nieder. Das hatte mehrere Gr\u00fcnde, z. B. bestand in Australien eine starke Pr\u00e4senz bzw. Pr\u00e4ferenz britischer Migration, die die britische Kultur anhand von rassistischen Vorurteilen als \u00fcberlegen darstellten. Erst im Laufe des Jahres 1939 zeigte sich auch in Australien allm\u00e4hlich ein Umdenken gegen\u00fcber j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlingen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn90\"><sup>[90]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-32 wp-block-paragraph\">Diese Ablehnung gegen\u00fcber den Migrant:innen spiegelte sich auch in den Zeitungsartikeln des \u201eDaily Telegraph\u201c wider. Sowohl in der Kategorie \u201eEthnizit\u00e4t\u201c als auch in der Kategorie \u201eWirtschaft\u201c wurde einige Male die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr britische Migrant:innen erw\u00e4hnt.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn91\"><sup>[91]<\/sup><\/a>&nbsp;Gleichzeitig wurde im Zusammenhang mit den Fl\u00fcchtlingen oft von \u201ealiens\u201c gesprochen. Somit zeigten sich auch in der Berichterstattung stark die eben erw\u00e4hnten rassistischen Vorstellungen von nicht-britischen Migrant:innen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn92\"><sup>[92]<\/sup><\/a>&nbsp;In der Kategorie \u201eWirtschaft\u201c bestimmte v. a. die berufliche Expertise die Darstellung der Migrant:innen.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn93\"><sup>[93]<\/sup><\/a>&nbsp;Bei der Betrachtung der Artikel in der Kategorie \u201eEthnizit\u00e4t\u201c hingegen hing die Darstellung der Migrant:innen stark von den jeweils zitierten Akteur:innen ab, wodurch ein R\u00fcckschluss auf gr\u00f6\u00dfere Trends schwierig ist. In der Kategorie \u201eWirtschaft\u201c lie\u00df sich eine Trendumkehr der Abbildung von deutschen Migrant:innen als \u00f6konomische Gefahr,<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn94\"><sup>[94]<\/sup><\/a>&nbsp;hin zu einer gewissen N\u00fctzlichkeit der Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr die Wirtschaft beobachten.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn95\"><sup>[95]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-33 wp-block-paragraph\">Somit konnte die These, dass die Ereignisse des Anschlusses \u00d6sterreichs und die Novemberpogrome Einfluss auf die Darstellung der j\u00fcdischen Migrant:innen in \u201eThe Daily Telegraph\u201c hatten, nicht vollst\u00e4ndig belegt werden, da es scheint, dass besonders inneraustralische Entwicklungen die Artikel st\u00e4rker beeinflussten als internationale.<a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftn96\"><sup>[96]<\/sup><\/a>&nbsp;Weiterf\u00fchrend k\u00f6nnte analysiert werden, wie sich die Darstellung der Fl\u00fcchtlinge im Verlauf des Zweiten Weltkriegs und danach in \u201eThe Daily Telegraph\u201c ver\u00e4nderte und wie diese in anderen vergleichbaren Zeitungen aussah.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>&nbsp;Rupnow, Anderl. \u201eDie Zentralstelle f\u00fcr j\u00fcdische Auswanderung als Beraubungsinstitution.\u201c Wien, 2004, S. 33-38; Haupt, Herbert. \u201eDer Heldenplatz: Ein St\u00fcck europ\u00e4ischer Geschichte im Herzen von Wien\u201c Douer, Alisa (Hg.).&nbsp;<em>Wien Heldenplatz. Mythen und Massen. 1848 bis 1998.<\/em>Wien, 2000, S. 19; Herzig, Arno. \u201e1933-1945: Verdr\u00e4ngung und Vernichtung.\u201c https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/izpb\/juedisches-leben-in-deutschland-304\/7687\/1933-1945-verdraengung-und-vernichtung\/, zugegriffen am 17.04.2025.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>&nbsp;Strobl Philipp; Korbel, Susanne. \u201cMeditations Through Migrations: An Introduction on Cultural Translation and Knowledge Transfer\u201d. Korbel, Susanne; Strobl, Philipp (Hg.).&nbsp;<em>Cultural Translation and Knowledge Transfer on Alternative Routes of Escape from Nazi Terror: Meditations through Migrations<\/em>.&nbsp;New York (NY), 2022. S. 2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 1-2.<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a>&nbsp;Herzig, Arno. \u201e1933-1945: Verdr\u00e4ngung und Vernichtung.\u201c, zugegriffen am 17.04.2025; Loose, Ingo. \u201eDas Reichswirtschaftsministerium und die nationalsozialistische Judenverfolgung 1933-1945.\u201c Abelshauser, Werner; Fisch, Stefan; Hoffmann, Dierk; Holtfrerich, Carl-Ludwig; Ritschl, Albrecht (Hg.).&nbsp;<em>Wirtschaftspolitik in Deutschland 1917-1990.<\/em>&nbsp;Berlin; Boston, 2016, S.357-258; Benz, Wolfgang. \u201eDer Ort des Terrors: Die Welt der nationalsozialistischen Zwangslager\u201c. S:I.M.O.N. \u2013 Shoah: Intervention. Methods, Documentation, Wien, 2010, S. 1-2,8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>&nbsp;Brechtken, Magnus; Jasch, Hans-Christian. \u201eDie N\u00fcrnberger Gesetze. 80 Jahre danach.\u201c Brechtken, Magnus; Jasch, Hans-Christian; Kreutzm\u00fcller, Christoph; Weise, Niels (Hg.).&nbsp;<em>Die N\u00fcrnberger Gesetze \u2013 80 Jahre danach: Vorgeschichte, Entstehung, Auswirkungen.<\/em>&nbsp;G\u00f6ttingen, 2017, S. 8-9.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>&nbsp;Bollauf, Traude. \u201eDienstm\u00e4dchen \u2013 Emigration: Die Flucht j\u00fcdischer Frauen aus \u00d6sterreich und Deutschland nach England 1938-1939.\u201c Wiener Studien zur Zeitgeschichte 3, Wien, 2011, S. 109-110.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a>&nbsp;Botz, Gerhard. \u201eNationalsozialismus in Wien: Macht\u00fcbernahme, Herrschaftssicherung, Radikalisierung 1938\/39.\u201c Historical Social Research \/ Historische Sozialforschung. Supplement,&nbsp;Nr. 28 (2016): S. 258-259; Triendl, Mirjam; Wahl, Niko. \u201eTeil II: Spuren des Verlustes. \u00dcber die Arisierung des Alltags\u201c. Anderl, Gabriele; Blaschitz, Edith; Loitfellner, Sabine; Triendl, Mirjam; Wahl, Niko (Hg.).&nbsp;<em>\u201eArisierung von Mobilien\u201c<\/em>. Wien, 2004, S. 255-256; Schrabauer, Andreas. \u201c\u2018Ich muss insbesondere aus sicherheitspolizeilichen Gr\u00fcnden auf einer l\u00fcckenlosen Erfassung aller j\u00fcdischen Mischlinge bestehen\u2018: Die antisemitische Gesetzgebung w\u00e4hrend der NS-Zeit in \u00d6sterreich und den Niederlanden\u201c. Juridikum 2, Wien (2021): S. 202.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>&nbsp;Peham, Andreas. \u201eAntisemitismus in \u00d6sterreich: Ein (unvollst\u00e4ndiger) \u00dcberblick.\u201c&nbsp;Antisemitismus2018.at. Wien, 2018, S. 20-21.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>&nbsp;Botz, Gerhard. \u201eThe Jews of Vienna from the \u2018Anschlu\u00df\u2019 to the Holocaust.\u201d&nbsp;Historical Social Research \/&nbsp;Historische&nbsp;Sozialforschung. Supplement,&nbsp;Nr. 28 (2016): S. 326.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a>&nbsp;Albrich, Thomas. \u201eDer Novemberpogrom oder die \u201eReichskristallnacht\u201c vom 9.\/10. November 1938: Eine Einleitung.\u201c Albrich, Thomas (Hg.).&nbsp;<em>Die T\u00e4ter des Judenpogroms 1938 in Innsbruck.<\/em>&nbsp;Innsbruck, 2016, S. 7-8.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a>&nbsp;Benz, Wolfgang. \u201eGewalt im November 1938: \u201eDie Reichskristallnacht\u201c. Initial zum Holocaust.\u201c Bonn, 2018, S. 185.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>&nbsp;Bollauf, Traude. \u201eDienstm\u00e4dchen \u2013 Emigration: Die Flucht j\u00fcdischer Frauen aus \u00d6sterreich und Deutschland nach England 1938-1939.\u201c S. 111; 115.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref13\"><sup>[13]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 115.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref14\"><sup>[14]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 115.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref15\"><sup>[15]<\/sup><\/a>&nbsp;Strobl, Philipp. \u201eDie Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Diskursanalyse.\u201c Strobl, Philipp (Hg.).&nbsp;<em>Die Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Diskursanalyse.<\/em>&nbsp;Hamburg, 2018, S. 10-11.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref16\"><sup>[16]<\/sup><\/a>&nbsp;Neumann, Klaus. \u201c10 Uses and Abuses of Refugee Histories.\u201d Refugee Journeys: Histories of Resettlement, Representation and Resistance.&nbsp;Acton, 2021, S. 219-220.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref17\"><sup>[17]<\/sup><\/a>&nbsp;Strobl, Philipp. \u201eDie Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Diskursanalyse.\u201c&nbsp;S. 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref18\"><sup>[18]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 11.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref19\"><sup>[19]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 11.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref20\"><sup>[20]<\/sup><\/a>&nbsp;Stats, Katrina. \u201c\u2019Characteristically Generous\u2019?: Australian Responses to Refugees Prior to 1951.\u201d Australian Journal of Politics and History 60, Nr. 2 (2014): S. 182; Balint, Ruth; Simic, Zora. \u201cHistories of Migrants and Refugees in Australia.\u201d Australian Historical Studies 49, Nr.3 (2018): S. 379, 382-383; Rutland, Suzanne D. \u201cAustralia and Refugee Migration, 1933-1945: Consensus or Conflict\u201d. Menorah: Australian Journal of Jewish Studies 2, Nr. 2 (1998): S. 82.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref21\"><sup>[21]<\/sup><\/a>&nbsp;Rutland, Suzanne D. \u201cAustralia and Refugee Migration, 1933-1945: Consensus or Conflict\u201d. S. 82.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref22\"><sup>[22]<\/sup><\/a>&nbsp;Stratton, Jon. \u201cThe Colour of Jews: Jews, Race and the White Australia Policy.\u201d Journal of Australian Studies 21, Nr.53 (2009): S. 58.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref23\"><sup>[23]<\/sup><\/a>&nbsp;Stats, Katrina. \u201c\u2019Characteristically Generous\u2019?: Australian Responses to Refugees Prior to 1951.\u201d S. 182.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref24\"><sup>[24]<\/sup><\/a>&nbsp;Kampmark, Binoy. \u201c\u201aSpying for Hitler\u2018 and \u2018Working for Bin Laden\u2019: Comparative Australian Discourses on Refugees.\u201d Journal of Refugee Studies 19, Nr.1 (2006): S. 11-12.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref25\"><sup>[25]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 12; zu T.H. Garrett: Carnell, Ian. Thomas Hugh (Tom) Garrett (1890-1943). Australian Dictionary of Biography. https:\/\/adb.anu.edu.au\/biography\/garrett-thomas-hugh-tom-10280, zugegriffen am 7.4.2025.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref26\"><sup>[26]<\/sup><\/a>&nbsp;Fischer, Gerhard. \u201eEnemy Aliens: Internment and the Homefront War in Australia, 1914-1920.\u201d Anglica &#8211; An International Journal of English Studies Nr.3 (2021): S. 115; Rutland, Suzanne D. \u201cAustralia and Refugee Migration, 1933-1945: Consensus or Conflict\u201d. S. 82.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref27\"><sup>[27]<\/sup><\/a>&nbsp;Kampmark, Binoy. \u201c\u201aSpying for Hitler\u2018 and \u2018Working for Bin Laden\u2019: Comparative Australian Discourses on Refugees.\u201d. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref28\"><sup>[28]<\/sup><\/a>&nbsp;Stats, Katrina. \u201e\u2019Characteristically Generous\u2019?: Australian Responses to Refugees Prior to 1951.\u201d S. 183-184.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref29\"><sup>[29]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S.183-184.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref30\"><sup>[30]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, (1938): S. 3, 09.07.1938. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247348320?searchTerm=No%20Race%20Issue%20for%20Australia.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref31\"><sup>[31]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd.&nbsp;S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref32\"><sup>[32]<\/sup><\/a>&nbsp;Strobl, Philipp. \u201eDie Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Diskursanalyse.\u201c&nbsp;S. 11-12.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref33\"><sup>[33]<\/sup><\/a>&nbsp;Isaacs, Victor; Kirkpatrick, Rod. Two Hundred Years of Sydney Newspapers: A Short History. North Richmond, 2003. S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref34\"><sup>[34]<\/sup><\/a>&nbsp;Tiffen, Rodney.<strong>&nbsp;\u201c<\/strong>The rise and fall of an Australian dynasty.\u201d Inside Story, November 22, 2021. https:\/\/insidestory.org.au\/the-rise-and-fall-of-an-australian-dynasty\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref35\"><sup>[35]<\/sup><\/a>&nbsp;Griffen-Foley, Bridget.&nbsp;\u201cSir Douglas Frank Packer (1906-1974).\u201d&nbsp;Australian Dictionary of Biography. 2006. https:\/\/adb.anu.edu.au\/biography\/packer-sir-douglas-frank-11326.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref36\"><sup>[36]<\/sup><\/a>&nbsp;Tiffen, Rodney.<strong>&nbsp;<\/strong><strong>\u201c<\/strong>The rise and fall of an Australian dynasty.\u201d&nbsp;Inside Story.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref37\"><sup>[37]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref38\"><sup>[38]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref39\"><sup>[39]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref40\"><sup>[40]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, (1938): S. 8, 02.11.1938. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247435631?searchTerm=Would%20Stop%20Mass%20Migration.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref41\"><sup>[41]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref42\"><sup>[42]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref43\"><sup>[43]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref44\"><sup>[44]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref45\"><sup>[45]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugees\u2019 Fate in Wartime: Muddle Over Aliens, Official Asserts.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 1, (1939): S. 8, 23.03.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247553516?searchTerm=Refugees%27%20Fate%20in%20Wartime.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref46\"><sup>[46]<\/sup><\/a>&nbsp;Factor, June, \u201cSoldiers and Aliens : Men in the Australian Army\u2019s Employment Companies During World War II.\u201d Melbourne, 2022. S. 15.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref47\"><sup>[47]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugees\u2019 Fate in Wartime: Muddle Over Aliens, Official Asserts.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 1, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref48\"><sup>[48]<\/sup><\/a><a>Neumann, Klaus.\u201d Across the seas: Australia\u2019s Response to Refugees, A history.\u201d\u00a0<\/a>Collingwood Vic, 2015, S. 57-58<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref49\"><sup>[49]<\/sup><\/a>&nbsp;Neumann, Klaus.\u201d Across the seas: Australia\u2019s Response to Refugees, A history.\u201d S. 58.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref50\"><sup>[50]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugees\u2019 Fate in Wartime: Muddle Over Aliens, Official Asserts.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 1, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref51\"><sup>[51]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref52\"><sup>[52]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref53\"><sup>[53]<\/sup><\/a><a>&nbsp;<\/a>Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref54\"><sup>[54]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cAliens To Say If Jews: &lt;&lt;Not Religious Move&gt;&gt; &#8211; Foll.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 49 (1939): S. 10, 18.05.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247606368?searchTerm=Aliens%20To%20Say%20if%20Jews.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref55\"><sup>[55]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref56\"><sup>[56]<\/sup><\/a>&nbsp;National Archives of Australia, \u201cWilliam Hughes: after office.\u201d https:\/\/www.naa.gov.au\/explore-collection\/australias-prime-ministers\/william-hughes\/after-office.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref57\"><sup>[57]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201c&lt;&lt;Too Trustful Of Foreigners&gt;&gt;\u201d. The Daily Telegraph 4, Nr. 110 (1939): S. 5, 28.07.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247773032?searchTerm=aliens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref58\"><sup>[58]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref59\"><sup>[59]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8., \u201cRefugees\u2019 Fate in Wartime: Muddle Over Aliens, Official Asserts.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 1, S. 8., \u201cAliens To Say If Jews: &lt;&lt;Not Religious Move&gt;&gt; &#8211; Foll.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 49, S. 10.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref60\"><sup>[60]<\/sup><\/a>&nbsp;Beispielsweise \u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref61\"><sup>[61]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8., \u201cAliens To Say If Jews: &lt;&lt;Not Religious Move&gt;&gt; &#8211; Foll.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 49, S. 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref62\"><sup>[62]<\/sup><\/a>&nbsp;Factor, June,\u201d Soldiers and Aliens : Men in the Australian Army\u2019s Employment Companies During World War II.\u201d S. 15.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref63\"><sup>[63]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cAliens To Say If Jews: &lt;&lt;Not Religious Move&gt;&gt; &#8211; Foll.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 49, S. 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref64\"><sup>[64]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cAliens Must Bring \u00a3500: Entry Made Harder.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 277 (1939): S. 8, 08.02.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247450182?searchTerm=aliens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref65\"><sup>[65]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref66\"><sup>[66]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cJobs Safe From Aliens: Official Stand: Minister Promises Safeguard.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 300 (1939): S. 1, 07.03.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247550399?searchTerm=Jobs%20Safe%20From%20Aliens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref67\"><sup>[67]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 1.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref68\"><sup>[68]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugee Migrants As Unemployed: Equal Rights In Call-Ups At Labor Exchanges.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 294 (1939): S. 5, 28.02.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247452442?searchTerm=Refugee%20Migrants%20As%20Unemployed.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref69\"><sup>[69]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cDisproving A Dreary Falsehood.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 40 (1939): S. 6, 08.05.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247598618?searchTerm=aliens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref70\"><sup>[70]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref71\"><sup>[71]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref72\"><sup>[72]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cGerman Jew Migrants To Be Admitted.\u201d The Daily Telegraph 2, Nr. 277, S. 7. \u201cJobs Safe From Aliens: Official Stand: Minister Promises Safeguard.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 300 (1939): S. 1.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref73\"><sup>[73]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83 (1939): S. 6, 27.06.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247604827?searchTerm=Clear%20Thinking%20About%20Migration.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref74\"><sup>[74]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref75\"><sup>[75]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref76\"><sup>[76]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83,&nbsp;S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref77\"><sup>[77]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cGirl Refugees Here To Farm.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 103 (1939): S. 8, 20.07.1939. https:\/\/trove.nla.gov.au\/newspaper\/article\/247782360?searchTerm=Girl%20Refugees%20Here%20To%20Farm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref78\"><sup>[78]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref79\"><sup>[79]<\/sup><\/a>&nbsp;Ebd. S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref80\"><sup>[80]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cAliens Must Bring \u00a3500: Entry Made Harder.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 277, S. 8., \u201cJobs Safe From Aliens: Official Stand: Minister Promises Safeguard.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 300, S. 1.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref81\"><sup>[81]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugee Migrants As Unemployed: Equal Rights In Call-Ups At Labor Exchanges.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 294, S. 5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref82\"><sup>[82]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cGirl Refugees Here To Farm.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 103, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref83\"><sup>[83]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3., \u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8., \u201cAliens To Say If Jews: &lt;&lt;Not Religious Move&gt;&gt; &#8211; Foll.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 49, S. 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref84\"><sup>[84]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83, S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref85\"><sup>[85]<\/sup><\/a>\u201cDisproving A Dreary Falsehood.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 40, S. 6., \u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83, S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref86\"><sup>[86]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref87\"><sup>[87]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cAliens Must Bring \u00a3500: Entry Made Harder.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 277, S. 8., \u201cJobs Safe From Aliens: Official Stand: Minister Promises Safeguard.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 300, S. 1., \u201cDisproving A Dreary Falsehood.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 40, S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref88\"><sup>[88]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugee Migrants As Unemployed: Equal Rights In Call-Ups At Labor Exchanges.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 294, S. 5., \u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83, S. 6., \u201cGirl Refugees Here To Farm.\u201d&nbsp;The Daily Telegraph 4, Nr. 103, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref89\"><sup>[89]<\/sup><\/a>&nbsp;Peham, Andreas. \u201eAntisemitismus in \u00d6sterreich: Ein (unvollst\u00e4ndiger) \u00dcberblick.\u201c. S. 20.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref90\"><sup>[90]<\/sup><\/a>&nbsp;Strobl, Philipp. \u201eDie Fl\u00fcchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen: Eine medienhistorische Diskursanalyse.\u201c&nbsp;S. 11-12.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref91\"><sup>[91]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cNo Race Issue For Australia.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 94, S. 3. \u201cDisproving A Dreary Falsehood.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 40, S. 6., \u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83, S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref92\"><sup>[92]<\/sup><\/a>&nbsp;Etwa in \u201cJobs Safe From Aliens: Official Stand: Minister Promises Safeguard.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 300, S. 1. und \u201cWould Stop Mass Migration: Jewish Society Moves.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 193, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref93\"><sup>[93]<\/sup><\/a>&nbsp;Beispielsweise \u201cAliens Must Bring \u00a3500: Entry Made Harder.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 277, S. 8.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref94\"><sup>[94]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cRefugee Migrants As Unemployed: Equal Rights In Call-Ups At Labor Exchanges.\u201d The Daily Telegraph 3, Nr. 294, S. 5.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref95\"><sup>[95]<\/sup><\/a>&nbsp;\u201cClear Thinking About Migration.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 83, S. 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"applewebdata:\/\/00B5E5D1-8272-4F9D-B856-733ADAC25B4F#_ftnref96\"><sup>[96]<\/sup><\/a>&nbsp;Beispielsweise \u201cDisproving A Dreary Falsehood.\u201d The Daily Telegraph 4, Nr. 40, S. 6., \u201cClear Thinking About Migration.\u201d&nbsp;The Daily Telegraph 4, Nr. 83, S. 6.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Aufsatzsammlung analysiert die Darstellung und Diskussion von Flucht und Migration in der australischen Presse der sp\u00e4ten 1930er Jahre. 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